3 GrĂŒnde, warum es sich lohnt, erfolgreich zu studieren

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag erfĂ€hrst du die 3 wichtigsten GrĂŒnde, die dir zeigen werden, warum es sich langfristig lohnt, dein Studium mit Erfolg abzuschließen.

WICHTIG: Wenn ich von „Erfolg im Studium“ spreche, dann meine ich nicht, dass du dein Studium einfach nur erfolgreich hinter dich bringst. Nein. Das schafft mittlerweile nahezu jeder Durchschnittsstudent und ich mĂŒsste dich anlĂŒgen, wenn ich dir sagen wĂŒrde, dass das langfristig ausreicht, um die attraktivsten Jobangebote am Arbeitsmarkt zu erhalten. Es gibt im deutschsprachigen Raum aktuell mehr als 500.000 Hochschulabsolventen pro Jahr (Tendenz steigend). Wer sich also am Durchschnitt orientiert, riskiert langfristig in der Masse an Bewerbern unterzugehen.

Ich spreche hier vielmehr vom smarten Studienerfolg – also Bestnoten, ausreichend Berufserfahrung und wertvolle Zusatzqualifikationen, mit denen du dich abhebst sowie das Leben deines zukĂŒnftigen Arbeitgebers (und damit auch deines) deutlich leichter machen wirst.

Mit anderen Worten: Es geht um Top-Leistungen im Studium und warum sich diese langfristig immer fĂŒr dich lohnen werden.

Aber ich möchte dich nicht lÀnger auf die Folter spannen. Legen wir direkt mit dem ersten Grund los!


1) Du sicherst dir die besten Jobchancen am Arbeitsmarkt!

Fakt ist: Du studierst, weil du nach deinem Studium einen qualifizierten Job ausĂŒben möchtest, der dir Spaß macht und gut bezahlt ist. Niemand will in seinem Job leiden mĂŒssen und dafĂŒr auch noch schlecht bezahlt werden.

Leider ist das dennoch der Alltag fĂŒr viele Arbeitnehmer. Mehrere Umfragen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ergeben, dass nahezu jeder Zweite mit seinem Job in irgendeiner Form unzufrieden ist (darunter auch Akademiker). Das wiederum wirkt sich natĂŒrlich auf die eigene Lebenszufriedenheit aus. Denn eines sollte man sich stets vor Augen halten: Der klassische 8-Stunden-Tag bedeutet, dass wir rund die HĂ€lfte der Zeit, in der wir wach sind, in der Arbeit verbringen.

Man könnte also sagen: Die Arbeit nimmt 50 % unserer aktiven Lebenszeit ein.

Wenn diese 50 % mit Frust verbunden sind, dann kannst du Gift darauf nehmen, dass auch die anderen 50 % deines Privatlebens mit Frust verbunden sein werden. Denn ob du es willst oder nicht: Die Stimmung, die du im Beruf erlebst, nimmst du mit nach Hause – wenn auch nur unterbewusst.

Aus diesem Grund ist es unglaublich wichtig, dass man nach seinem Studium einen Job ausĂŒbt, der einen erfĂŒllt. Denn es ist genau diese ErfĂŒllung, die man dann Zuhause mit seiner Familie und seinen Freunden teilen kann, um langfristig ein glĂŒcklicheres und entspannteres Leben zu fĂŒhren.

Und genau hier kommt dein Studium ins Spiel.

Mit deinem Studium legst du das Fundament fĂŒr die spĂ€teren 50 % deines tĂ€glichen Lebens. So wie du jetzt studierst, wirst du spĂ€ter mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch arbeiten. Überzeugst du bereits im Studium mit ĂŒberdurchschnittlichen Leistungen, steigt deine Chance, dass du spĂ€ter in einem Job mit ĂŒberdurchschnittlicher Bezahlung, ĂŒberdurchschnittlich guten Arbeitsbedingungen und ĂŒberdurchschnittlicher WertschĂ€tzung landest. Das ist die Logik von Ursache und Wirkung.

Ich habe in meinem Leben schon viele Absolventen persönlich kennenlernen dĂŒrfen und von noch mehr gehört, die in einem besch******* Job gelandet sind, weil sie ihr gesamtes Studium auf die leichte Schulter genommen haben (Anmerkung: Das Wort „besch*******“ kommt nicht von mir). Von genau solchen Akademikern hört man bereits wĂ€hrend der Studienzeit oftmals Aussagen wie z.B. „Ach was, in meiner Branche nehmen sie eh jeden, ich muss das Ding nur abschließen“ oder „Eine 4-gewinnt-Einstellung reicht vollkommen aus, in der Praxis juckt das eh niemanden, welche Noten ich habe“.

An dieser Stelle möchte ich dich ausdrĂŒcklich warnen: Vorsicht mit solchen GlaubenssĂ€tzen! Sie können am Ende gewaltig nach hinten losgehen – und in den meisten FĂ€llen tun sie das auch.

Auf Nummer sicher gehst du, wenn du dich auf folgende Regel verlĂ€sst: Wenn du dein Studium mit maximalem Erfolg abschließt, werden dir spĂ€ter alle TĂŒren im Berufsleben offenstehen. Denn die Besten setzen sich am Ende immer durch.

Aber sehen wir uns den nÀchsten Grund an.


2) Deine Arbeitszeit wird besser entlohnt!

Hast du dich je gefragt, warum Friseure, Köche oder ReinigungskrĂ€fte z.B. nur 10 € netto/Stunde verdienen, wĂ€hrend Ärzte, RechtsanwĂ€lte, Manager und Ingenieure nicht selten mindestens das 10-fache davon in der Stunde nehmen? Ganz einfach: Weil Letztere komplexere Probleme lösen – auch wenn die Praxis oftmals zeigt, dass Erstere diejenigen sind, die hĂ€rter fĂŒr ihr Geld arbeiten mĂŒssen.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass Menschen in qualifizierteren Berufen gewichtigere Probleme lösen und damit auch einen grĂ¶ĂŸeren Mehrwert stiften. Ärzte retten Leben, RechtsanwĂ€lte gleichen Unrecht aus, Manager retten Unternehmen (und damit viele ArbeitsplĂ€tze) und Ingenieure bieten technische Lösungen fĂŒr dringende Alltagsprobleme an (z.B. Automobile, um große Distanzen schneller zu ĂŒberbrĂŒcken). DarĂŒber hinaus gibt es natĂŒrlich noch unzĂ€hlige andere Berufe, die unsere Welt tĂ€glich bereichern. Wichtig ist jedoch die Kernaussage dahinter: Je höher der Mehrwert, desto besser die Bezahlung.

Akademiker, die ihr Studium mit Bestleistungen abgeschlossen haben, zeigen bereits am Papier deutlich, dass sie in der Lage sind, ordentlichen Mehrwert in einen neuen Job einzubringen. Wer bereits im Studium sĂ€mtliche Probleme mit Bravour gelöst hat, wird das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch im Beruf tun können. Denn High Performer sind bereit, Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Und das wissen natĂŒrlich auch die jeweiligen Arbeitgeber, weshalb Top-Absolventen nach wie vor die besten Karrierechancen am Arbeitsmarkt haben.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Wenn du dich mit einem ĂŒberdurchschnittlichen und einzigartigen Lebenslauf auf einen heiß begehrten Job bewirbst, wirst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum VorstellungsgesprĂ€ch eingeladen – unabhĂ€ngig von der Anzahl der restlichen Mitbewerber. Dort kannst du dann auch selbstbewusst höhere EinstiegsgehĂ€lter ausverhandeln, weil du mehr zu bieten hast, als der durchschnittliche Bewerber. Mit der richtigen Vorgehensweise ist der Rest dann nur noch Formsache.

Bewirbst du dich hingegen mit einem durchschnittlichen Lebenslauf auf einen heiß begehrten Job, wird deine Bewerbung (aufgrund der starken Konkurrenz) mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bereits nach kurzer Zeit im Schredder landen (Datenschutz, versteht sich). In einem meiner frĂŒheren Praktika musste ich die aussortierten Bewerbungen sogar eigenhĂ€ndig schreddern.

Daher gilt: Leistung lohnt sich langfristig, denn mehr Geld bedeutet am Ende mehr Freiheit. Und Freiheit kann nie verkehrt sein.

Kommen wir nun zum letzten und wichtigsten Grund.


3) Du entwickelst dich persönlich enorm weiter!

Worte können wohl kaum beschreiben, wie ich mich als Mensch im Laufe meiner eigenen Studienzeit verÀndert habe. Aber ich werde es dennoch versuchen, um dir einen kleinen Einblick in meine persönliche Transformation zu geben:

Ich musste mich in meinem 1. Semester an der Uni drei Wochen lang dazu ĂŒberwinden, damals an die TĂŒr der Studentenvertretung zu klopfen, weil ich Angst hatte, dort meine Fragen zu stellen – es handelte sich um einfache Fragen, die ich als Neuling einer anspruchsvollen Studienrichtung nun mal hatte. Ich dachte mir, dass ich „die Leute dort sicher nur stören wĂŒrde“. Und so traf ich dann nach langem Hin und Her eine Entscheidung: Ich traute mich nicht. Meine Faust hat diese TĂŒr nie berĂŒhrt.

Heute spreche ich problemlos vor hunderten Menschen, weil ich meine Angst in den Griff bekommen habe. Und glĂŒcklicherweise kann ich auch rhetorisch starke PrĂ€sentationen halten, die andere Menschen mitreißen. Und ich kann das hier sogar schreiben, ohne mir Sorgen darĂŒber zu machen, ob das auf andere Leute arrogant wirkt. Weil es mir vollkommen egal ist.

Damals habe ich mir vor jeder PrĂŒfung innerlich in die Hosen gemacht, weil ich in meiner Fantasie bereits hunderte Male erlebt habe, wie ich durch genau diese PrĂŒfungen durchfalle. Nach außen hin habe ich aber so getan, als wĂ€re ich selbstbewusst, um ja keine SchwĂ€che zu zeigen. Man will ja schließlich „gut dastehen“ und vorbildlich wirken.

Heute gehe ich in jede PrĂŒfungssituation mit der Gewissheit rein, dass ich alle Punkte holen werde. Und wenn nicht alle, dann zumindest 99 %. Weil ich genau weiß, was ich dafĂŒr tun muss, wie ich das schaffe und vor allem warum ich das ĂŒberhaupt will. Und natĂŒrlich, weil ich eine eigene Erfolgsstrategie entwickelt habe, die es mir ermöglicht hat, all meine Unsicherheiten Schritt fĂŒr Schritt abzulegen.

Damals hatte ich keine beruflichen Kontakte und auch nicht wirklich viele Freunde. Ich habe mir jahrelang Sorgen gemacht, ob ich jemals einen guten Job bekommen werde, weil ich es mir selbst nicht wert war. Ich will gar nicht daran denken, wie viele NĂ€chte ich dadurch nicht schlafen konnte.

Heute bin ich gut vernetzt, lerne wöchentlich neue Leute kennen und habe einen Freundeskreis, fĂŒr den ich bis ans Ende der Welt gehen wĂŒrde. DarĂŒber hinaus habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und liebe jede Sekunde, in der ich arbeiten „muss“.

Du fragst dich, was auf dem Weg dorthin mit mir passiert ist? Ich habe mehr als 10.000 Stunden in meine persönliche Weiterentwicklung investiert – all das in meiner Freizeit neben dem Studium. Und wenn ich mein Leben noch einmal von vorne leben könnte, wĂŒrde ich alles komplett gleich machen. Denn um meine damaligen Erfolge im Studium zu erzielen, musste ich zuerst leistungsfĂ€hig werden. Und der Weg zu dieser LeistungsfĂ€higkeit hat mich heute zu einem glĂŒcklicheren und erfĂŒllteren Leben gefĂŒhrt – ohne mich dafĂŒr kaputt machen zu mĂŒssen.


Ich schließe diesen Beitrag daher mit folgenden Worten ab: Bildung lohnt sich. Aber wenn du dich schon weiterbildest, dann mach es wenigstens richtig – denn erst dann lohnt es sich wirklich.

In meinem persönlichen E-Mail-Coaching erfĂ€hrst du im Detail, wie auch du dein Studium meistern kannst – all das kostenlos und unverbindlich (keine Sorge, es gibt keinen Haken). Ich freue mich, wenn du dich fĂŒr deinen Erfolg entscheidest und auch mit am Start bist! 😊

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Beste GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, mich umfassend zu informieren und die Inhalte so allgemein wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

3 Dinge, wofĂŒr du dein Geld im Studium ausgeben solltest (und 2 Dinge, wofĂŒr nicht)

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag verrate ich dir, wofĂŒr du dein Erspartes wĂ€hrend deiner Studienzeit unbedingt ausgeben solltest, um das Meiste fĂŒr dich und deinen Studienerfolg rauszuholen.

Wir starten mit den 2 wichtigsten Dingen, fĂŒr die du dein Geld NICHT ausgeben solltest, weil sie deinen Studienerfolg entweder erschweren oder verhindern und gehen dann weiter zu den 3 Dingen, die fast schon PFLICHT sind, wenn du erfolgreich studieren möchtest.

Worauf warten? Legen wir direkt los!


DafĂŒr solltest du dein Geld im Studium NICHT ausgeben:

1) Materialistische Dinge

Heutzutage laufen viele Studenten mit den neuesten iPhones in der Hand herum, tragen ĂŒberwiegend Markenkleidung und achten darauf, dass sie stets mit den aktuellsten materialistischen Dingen ausgestattet sind – sei es die neue Smartphone-HĂŒlle, der neue Mantel oder was auch immer gerade von Influencern als „brandneu“ und „im Trend“ angepriesen wird.

All diese materialistischen Sachen haben eines gemeinsam: Sie kosten viel Geld, lenken dich vom Wesentlichen ab, sind vergĂ€nglich und bringen dich kein StĂŒck nĂ€her zu deinem persönlichen Studienerfolg.

Beantworte dazu einfach folgende Fragen:

Verstehst du, was ich dir damit sagen möchte? Diese Dinge sehen zwar cool aus und fĂŒhlen sich nett an, aber damit wirst du keine messbaren Erfolge in deinem Studium erzielen. Ich habe meine besten Noten im Studium in einem 20 € T-Shirt und mit einem 0 € Handy in meiner Hosentasche geschrieben.

Lass dich also nicht vom sog. „Shiny Object Syndrom“ ablenken, das heutzutage gefĂŒhlt 90 % der Menschen vereinnahmt, sondern fokussiere dich auf die WIRKLICH wichtigen Sachen. Falls du dich fragst, welche das sind: Das sind immer jene Dinge, die dich von jetzt auf morgen proaktiv einen Schritt voranbringen.

Sehen wir uns die nÀchste Kategorie an.

2) KonsumgĂŒter

Es gibt genau 3 Dinge im Studium, die Zeit, Geld und obendrauf sogar noch deine Gesundheit kosten.

Ich spreche von Alkohol, Zigaretten und Kaffee.

Fangen wir mit dem Alkohol an. Alkohol (genauer gesagt, das Ethanol darin) ist ein sĂŒchtig machendes Nervengift, das deine Gehirnzellen zerstört und dadurch deine geistige Gesundheit schĂ€digt sowie das Erinnerungsvermögen beeintrĂ€chtigt (Stichwort: Filmriss). Das verschlechtert nicht nur deinen gesamten Lernprozess, sondern vermindert auch noch deine körperliche Energie, weil dem Körper Wasser entzogen wird – vor allem am Tag nach einem Rausch. Obendrauf ist es auch noch das GetrĂ€nk Nr. 1 bei jeder Party. Ich konnte noch nie jene Studenten verstehen, die ohnehin nicht viel Geld in der Tasche haben und beim Feiern dennoch eine Runde nach der anderen fĂŒr ihre Freunde ausgeben, anstatt das Geld sorgfĂ€ltig in sich selbst, ihre berufliche Zukunft und ihre Gesundheit zu investieren. Aber vielleicht verstehst du es ja.

Als nĂ€chstes kommen die Zigaretten. Eine Packung Zigaretten kostet im Durchschnitt 5 €. Eine einzelne Zigarette fertig zu rauchen, kostet im Durchschnitt 10 Minuten Zeit. Bei einer ganzen Packung mit 20 Zigaretten gehen also im Durchschnitt 200 Minuten drauf (das sind knapp 3einhalb Stunden). Und als wĂ€re das nicht bereits genug Ressourcenverschwendung, kosten einen die mehr als 300 krebserregenden Substanzen (darunter Nikotin, Kohlenmonoxid, Teer, Acetaldehyd, Blei, etc.), die in einer Zigarette enthalten sind, auch noch die körperliche Gesundheit. Die Wissenschaft ist sich einig: Jede Zigarette verkĂŒrzt das eigene Leben im Durchschnitt um 12 Minuten. Es ist so, als wĂŒrde man freiwillig fĂŒr seinen schnelleren Tod bezahlen – sowohl mit seinem Geld als auch mit seiner Zeit.

Zu guter Letzt kommt noch der Kaffee – das LieblingsgetrĂ€nk der Menschen im deutschsprachigen Raum. Was nur die allerwenigsten Studenten darĂŒber wissen: Kaffee ist kein Wachmacher, sondern ein EnergierĂ€uber. Das Koffein im Kaffee ist eine sĂŒchtig machende Droge, die den Körper nur deshalb aufputscht, weil die Nebennieren dadurch das Stresshormon „Adrenalin“ auslösen. Der Körper gerĂ€t also auf biochemischer Ebene in eine automatische Kampf- oder Fluchtreaktion (den du als Wachmodus wahrnimmst) und stellt sich auf das Schlimmste ein – obwohl die Ă€ußere Entspannung darĂŒber hinwegtĂ€uscht. Mit der Zeit verringern sich die Adrenalinressourcen im Körper. Der Körper baut eine Resistenz gegen das Koffein auf, um nicht noch mehr Adrenalin ausschĂŒtten zu mĂŒssen, denn dieses ĂŒberlebenswichtige Hormon könnte er noch fĂŒr eine „echte“ Gefahrensituation brauchen. Die Folge: Jetzt ist sogar noch mehr Koffein notwendig, um denselben Wacheffekt zu erzielen. Das ist dann auch der Moment, in dem die meisten Studenten sich damit abfinden, dass sie mehrere Kaffees am Tag brauchen, um genĂŒgend Energie im Studienalltag zu haben. Wer dieses Mindset ĂŒbernommen hat, akzeptiert indirekt, dass er von Natur aus nicht genĂŒgend Energie fĂŒr seine Aufgaben zur VerfĂŒgung hat. Der Umkehrschluss: Dein von Natur aus energiereicher Zustand wird mit der Zeit zu einem erschöpften. So macht man sich unbewusst von einer fremden FlĂŒssigkeit abhĂ€ngig, die Zeit, Geld und Energie kostet.

Du willst das alles hinter dir lassen? Na gut. Dann erklĂ€re ich dir jetzt, wofĂŒr du dein Geld stattdessen ausgeben solltest, um deinem akademischen Durchbruch bestmöglich auf die SprĂŒnge zu helfen.


DafĂŒr solltest du dein Geld im Studium unbedingt ausgeben:

1) Gesunde ErnÀhrung

Die Erfahrung zeigt: Fast Food geht schnell, schmeckt gut und kostet wenig Geld und Zeit. Genau aus diesem Grund haben viele Studenten schlechte ErnĂ€hrungsgewohnheiten. Weil es so einfach ist. Das Problem mit dem Fast Food: So schnell wie es dir Energie liefert, so schnell raubt es dir diese Energie auch wieder. Es ist so, als wĂŒrdest du Zeitungspapier anzĂŒnden. Innerhalb kĂŒrzester Zeit brennt es lichterloh, doch dann ist der Spaß auch schon wieder vorbei und du stehst wieder bei null.

Ein Geist, der mehrere Stunden am Tag lernen muss, braucht Energie. Und damit Energie mehrere Stunden am Tag vom Körper bereitgestellt werden kann, braucht er gesunde Nahrung – am besten langkettige Kohlenhydrate (z.B. einige Obstsorten, GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Haferflocken, Vollkornprodukte und Naturreis) kombiniert mit ungesĂ€ttigten FettsĂ€uren (z.B. Fische, NĂŒsse, Avocados, Leinsamen, Oliven- oder Rapsöl) und mindestens 2 Liter Wasser am Tag, damit die aufgenommenen Vitalstoffe ĂŒber das Blut, das zu 70 % aus Wasser besteht, bestmöglich durch den Körper transportiert werden können.

Wenn du dich hauptsĂ€chlich von Fast Food ernĂ€hrst, bezahlst du zwar nicht mit deinem Geld, aber dafĂŒr mittelfristig mit deiner Energie und langfristig mit deiner Gesundheit. Alles im Leben hat seinen Preis. Die Frage ist nur: FĂŒr welchen Preis entscheidest du dich?

Kommen wir zur nÀchsten Kategorie.

2) PersönlichkeitsentwicklungsbĂŒcher

Wer erfolgreich handeln will, muss zuerst lernen, erfolgreich zu denken. Aber wo lernt man erfolgreiches Denken? Ich verrate es dir: In der Schule und im Studium jedenfalls nicht. Dort lernt man hauptsÀchlich Fachwissen und wie man verschiedenste Themen eines Fachgebiets zueinander in Bezug setzen kann, um zu bestimmten Ergebnissen zu gelangen.

Denken lernt man hingegen von den grĂ¶ĂŸten Denkern unserer Zeit. Jenen Menschen, die bereits nahezu jedes Problem, das wir im Leben haben, durchdacht und eine Lösung dafĂŒr gefunden haben. GlĂŒcklicherweise sind es meistens genau diese Menschen, die ihre Gedanken in Worte gefasst und in zeitlose BĂŒcher gebannt haben.

Diese BĂŒcher werden als PersönlichkeitsentwicklungsbĂŒcher bezeichnet, weil sie dir dabei helfen, dein tĂ€gliches Denken und Handeln weiterzuentwickeln. Und das Beste daran: Du findest sie auf Amazon fĂŒr gerade mal 5-20 € pro StĂŒck – und obendrauf sind diese BĂŒcher auch noch in zwei Tagen bei dir. Probleme zu lösen war also noch nie so einfach wie heute im 21. Jahrhundert.

Bevor du das nĂ€chste Mal mehrere Stunden am Tag durch deinen Social Media Feed scrollst, schnapp dir lieber ein Buch ĂŒber Persönlichkeitsentwicklung und lerne in einer Stunde mehr ĂŒber das Leben, als in 12 Jahren Schule und 4 Jahren Uni zusammen.

Kommen wir nun zur letzten Kategorie.

3) Erlebnisse

Die Studienzeit ist nicht nur eine Zeit der Weiterbildung, sondern auch eine Zeit der persönlichen Selbstentfaltung. Selbstentfaltung bedeutet dabei, so viele Erfahrungen wie nur möglich zu machen, um zu erkennen, wo die eigenen StĂ€rken und SchwĂ€chen liegen und vor allem, was einem Spaß macht und was nicht.

Die beste Art und Weise, um all das herauszufinden, ist, indem du möglichst viel Unterschiedliches wÀhrend deiner Studienzeit erlebst. Egal, ob es ein Auslandssemester, eine Reise, ein Ausflug, ein Kinobesuch, Fallschirmspringen, Bungee-Jumping oder sonst irgendetwas ist: In all diesen Erlebnissen wirst du innere Anteile von dir entdecken, die du Zuhause in deinen vier WÀnden nicht entdecken wirst.

Es sind genau diese Momente, in denen man lebt und die wertvollsten Lebenserfahrungen sammelt, von denen man in 50 Jahren noch seinen Enkelkindern berichtet. Ich selbst habe beim Tandemfliegen gelernt, was wahre Freiheit bedeutet, beim Klettern, dass man manchmal Altbekanntes loslassen muss, um im Leben voranzukommen und beim Panzerfahren, dass man jedes einzelne Hindernis auf dieser Welt aus dem Weg rĂ€umen kann, wenn man nur weiß wie.

Als ich in meiner Strafprozessrechts-Vorlesung saß und vor lauter Langeweile die Haare auf meinem Unterarm gezĂ€hlt habe, habe ich so etwas leider nicht gelernt.

Das wahre Leben beginnt immer außerhalb der eigenen Komfortzone.


Und damit schließe ich diesen Blogbeitrag auch schon wieder ab.

Als Student hast du vermutlich noch nicht so viel Geld, weil dir deine eigene Karriere noch bevorsteht. Aber das bedeutet nicht, dass du aus wenig Geld nicht viele Erfahrungen machen kannst.

Ich möchte dir dasselbe mitgeben, was ich auch immer all meinen Coaching-Teilnehmern mitgebe: Gib dein Geld nicht aus. Investiere es. In Wissen. In Weiterentwicklung. In neue Erfahrungen. Das ist es, was Top-Absolventen auszeichnet. Das ist es, was wahren Erfolg ausmacht. Und das ist es auch, was dir am Ende am meisten Freude bereiten wird.

Wenn auch DU mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie du in deinem Studium konstant Bestnoten erzielen kannst, ohne den Spaß und die Freizeit zu kurz kommen zu lassen, dann melde dich unbedingt zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching an! Dort zeige ich dir alles, was du wissen musst, um deine Ziele im Studium zu erreichen – und zwar kompakt auf den Punkt gebracht. 😉

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Beste GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

Folge mir auf Instagram fĂŒr mehr Content!

Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Die 3 grĂ¶ĂŸten Fehler, die Studenten in Klausuren machen (aus der Sicht von Professoren)

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag möchte ich dir die 3 grĂ¶ĂŸten Fehler aufzeigen, auf die du bei deiner nĂ€chsten Klausur unbedingt achten sollst.

Wechseln wir die Seiten. Falls du dich schon immer einmal gefragt hast, was in den Köpfen von Professoren vorgeht, wenn sie deine Klausuren benoten, dann findest du in den kommenden Minuten die Antworten darauf.

Das Wichtigste zuerst: Es geht bei einer PrĂŒfung niemals um die eigene Ansicht, sondern immer nur um die Sichtweise des PrĂŒfers – denn am Ende bewertet immer der PrĂŒfer deine PrĂŒfung (oder seine Assistenten, die unter seiner Verantwortung und nach seinen Vorgaben korrigieren).

Aus diesem Grund gilt: Wer Bestnoten schreiben will, muss die EntscheidungstrĂ€ger ĂŒberzeugen, die am Ende Bestnoten verteilen. Das sind diejenigen, die deine Noten ins Protokoll eintragen und damit rechtsgĂŒltig machen.

Wer also einfach nur drauf los lernt und bei der PrĂŒfung sein GlĂŒck versucht, wird nicht immer Erfolg damit haben können. Wesentlich klĂŒger ist es, wenn man taktisch vorgeht und sich haargenau auf den jeweiligen PrĂŒfer einstellt. Mit genau dieser Methode hatte ich einen 1er nach dem anderen in meinem Studium.

Legen wir direkt los!


Fehler Nr. 1: Die eigentliche Frage umschiffen

Eine PrĂŒfung funktioniert immer nach demselben System: Dir wird eine Frage gestellt, die du beantworten sollst. Wenn du sie vollstĂ€ndig und richtig beantwortest, bekommst du alle Punkte. Wenn du das nicht tust, werden dir Punkte abgezogen.

UnzĂ€hlige Professoren und Korrektoren schmeißen innerlich ohnehin bereits die Nerven weg, wenn sie an einem Montagvormittag die 100. Klausur korrigieren mĂŒssen, obwohl sie Wichtigeres am Tisch liegen haben. Umso schlimmer ist es dann fĂŒr sie, wenn die meisten Studenten bei jeder Frage einfach alles hinschreiben, was sie wissen, nur um die Seiten am Papier zu fĂŒllen.

Viele Studenten gehen dabei nach folgendem Motto vor: „Wenn ich mehr hinschreibe, dann kann ich mehr Punkte holen. Außerdem wirkt es dann so, als ob ich mehr wissen wĂŒrde, sodass ein besserer Eindruck nach außen entsteht.“

Das ist zwar ein netter Gedanke, der aus Studentensicht auch vollkommen logisch klingt, aber was dabei oft vergessen wird: Es geht nicht um deine Sicht, sondern um jene deiner Professoren.

Stell dir vor, du bittest jemanden um ein Glas Wasser, weil du durstig bist und bekommst von dieser Person einen Kuchen serviert. Das ist zwar wirklich sehr nett von dieser Person, aber es ist nicht das, wonach du gebeten hast. Der Kuchen bringt dich nicht weiter.

Genauso geht es deinen Professoren, wenn sie deine PrĂŒfungen bewerten. Sie dĂŒrfen nur Punkte vergeben, wenn deine Worte am Papier die Fragen klar beantworten. Alles andere ist zwar nett gemeint, aber bei der Korrektur absolut störend. Das wiederum verschlechtert am Ende deine Noten.

Wenn es also bei einer PrĂŒfung heißt „Bitte stellen Sie die 3. Stufe der Maslowschen BedĂŒrfnispyramide dar!“, wirst du keine Punkte dafĂŒr bekommen, wenn du die „Maslowsche BedĂŒrfnispyramide“ erklĂ€rst. Gefragt war nur die Darstellung der 3. Stufe – und sonst nichts. Alles andere erweckt beim Korrektor den Eindruck, dass du die Frage nicht verstanden hast, was dann wiederum zum Punkteabzug fĂŒhrt. Mit anderen Worten: Weniger ist hier mehr.

Regel Nr. 1 lautet daher: Beantworte sĂ€mtliche Fragen bei der PrĂŒfung immer zielgenau! Das bedeutet: So wenig Worte wie möglich, aber so viele wie nötig. Keine Ausschweifungen und keine unnötigen Zusatzinformationen, sondern immer eine möglichst zielgenaue Punktlandung. Das erleichtert dem PrĂŒfer nicht nur die Korrektur, sondern gibt dir auch mehr Zeit fĂŒr die restlichen Fragen wĂ€hrend der Klausur. Denk daran:  Je prĂ€ziser du bist, desto besser werden deine Noten am Ende sein.

Kommen wir nun zum nÀchsten Fehler.


Fehler Nr. 2: Auswendig gelerntes hinschreiben, obwohl die Frage auf VerstÀndnis ausgelegt war

Wer sich in seinem Leben schon einmal etwas genauer mit lernpsychologischen PhÀnomenen auseinandergesetzt hat, wird relativ bald feststellen, dass man 80 % von dem, was man wÀhrend der Schul- und Studienzeit gelernt hat, ohnehin nach kurzer Zeit wieder vergisst.

Die Behaltensleistung steigt jedoch massiv an, wenn wir etwas nicht nur auswendig gelernt, sondern auch verstanden haben. VerstĂ€ndnis bedeutet dabei immer, dass man theoretisches Wissen praktisch anwenden kann – und zwar auch in neuen Situationen. NatĂŒrlich wissen das sĂ€mtliche UniversitĂ€ten und Hochschulen, weil ihre Lehrkonzepte darauf ausgelegt sind.

Genau deshalb gibt es bei jeder einzelnen PrĂŒfung mindestens eine VerstĂ€ndnisfrage, die ĂŒberprĂŒfen soll, ob du das Gelernte auch anwenden kannst. Damit soll sichergestellt werden, dass jene Absolventen, die die UniversitĂ€t irgendwann verlassen, auch wirklich etwas im Kopf haben. Sonst verliert die jeweilige Hochschule am Arbeitsmarkt ihre Reputation (und damit in weiterer Folge auch ihre zukĂŒnftigen Studenten).

Und genau hier taucht ein weiteres Problem auf: Viele Studenten lernen die Theorie perfekt und scheitern dann bei der PrĂŒfung. Warum? Weil die PrĂŒfung nicht nur Theorie, sondern auch praktisches VerstĂ€ndnis abfragt.

Wenn es z.B. heißt „Lösen Sie nachfolgendes Rechenbeispiel aus der Trigonometrie!“, dann hilft es einem nicht weiter, wenn man die trigonometrischen Gesetze der Mathematik auswendig gelernt hat und hinschreibt. Man muss sie auch an einem konkreten Rechenbeispiel anwenden können.

Lernen bedeutet also nicht nur „erinnern“, sondern auch „anwenden“. Wenn bei der PrĂŒfung deine eigene Meinung gefragt ist oder du einen konkreten Fall bzw. ein Problem lösen sollst, dann wird es dich nicht weiterbringen, wenn du die Theorie von Seite 68 im Lehrbuch abschreibst.

Professoren konstruieren einen Teil ihrer PrĂŒfungsfragen bei jeder PrĂŒfung nach kompetenzorientierten Kriterien, die bereits im Vorhinein vorgegeben sind. Sie legen es also bewusst darauf an, die Spreu vom Weizen zu trennen, um festzustellen, wer den 1er wirklich verdient hat und wer nicht. Solange du nur die Theorie lernst, wird es ein Ding der absoluten Unmöglichkeit, konstante Bestnoten im Studium zu erzielen. So funktioniert das PrĂŒfungssystem nĂ€mlich nicht.

Regel Nr. 2 lautet daher: Nicht nur auswendig, sondern auch auf VerstĂ€ndnis lernen – und zwar IMMER. Das Gelernte regelmĂ€ĂŸig ĂŒben, anwenden und querdenken! Erst dadurch entsteht VerstĂ€ndnis. Altklausuren, Altfragen, ÜbungsblĂ€tter und Beispielaufgaben sind deine Freunde. Ohne sie kommst du nicht aus – zumindest nicht, wenn du einen ĂŒberdurchschnittlichen Notenschnitt und damit spĂ€ter die besten Jobchancen anstrebst.

Kommen wir nun zum letzten Fehler.


Fehler Nr. 3 bei Klausuren: Keinen roten Faden und keine klare Struktur haben

Versetze dich fĂŒr einen kurzen Moment in die Lage des Professors, wĂ€hrend er deine PrĂŒfung korrigiert. Stell dir vor, dass du gerade in seiner Haut steckst. Du siehst die Fragen und liest anschließend die Antworten. Was könnte alles passieren, um deinen Lesefluss zu trĂŒben und fĂŒr Verwirrung zu sorgen?

Gehen wir alles durch:

Wie geht es dir dabei, wenn du so eine PrĂŒfung korrigieren musst? Kommst du dadurch in eine gute Laune, sodass du mit Freude die bestmögliche Note vergibst? Oder bist du innerlich frustriert, weil eigentlich schon die Mittagspause angebrochen ist und du dieses Chaos noch fertig korrigieren musst? Ich wette auf Letzteres.

Es gibt ein paar fundamentale Basics fĂŒr gute Noten bei PrĂŒfungen. Diese lauten: Möglichst fehlerfreie Rechtschreibung, eine leserliche Schrift, eine kompakte und ĂŒbersichtliche Gliederung, ein nachvollziehbarer Zusammenhang sowie eine prĂ€zise Sprache.

Wenn die 1. Frage bei der PrĂŒfung lautet „Nennen Sie die 3 Faktoren von X und veranschaulichen Sie, wie sich diese auf Situation Y auswirken!“, dann sieht eine Bestnoten-Antwort folgendermaßen aus:

Frage 1) –> Überschrift als Einleitung. Absatz.

Der 1. Faktor von X lautet „a“. Kurze ErklĂ€rung dazu. Absatz.

Der 2. Faktor von X lautet „b“. Kurze ErklĂ€rung dazu. Absatz.

Der 3. Faktor von X lautet „c“. Kurze ErklĂ€rung dazu. Absatz.

Zwischenergebnis –> kurze Zusammenfassung. Damit ist die 1. HĂ€lfte der Frage beantwortet. Doppelter Absatz.

Faktor „a“ wirkt sich auf Situation Y wie folgt aus: Kurze ErklĂ€rung dazu. ErgĂ€nzend noch ein anschauliches Beispiel. Absatz.

Faktor „b“ wirkt sich auf Situation Y folgendermaßen aus: Kurze ErklĂ€rung dazu. Wieder ein Beispiel zur Veranschaulichung. Absatz.

Faktor „c“ wirkt sich auf Situation Y so aus: Kurze ErklĂ€rung dazu. Noch ein letztes Beispiel, um den Sack zuzumachen. Absatz.

Endergebnis –> zum Abschluss noch eine kurze Zusammenfassung. Damit ist die Frage vollstĂ€ndig und strukturiert beantwortet. Absatz. Weiter mit der nĂ€chsten Frage.

ZusĂ€tzlich zu dieser Struktur muss auch der Lesefluss fließend sein, damit der rote Faden fĂŒr den PrĂŒfer erkennbar ist. Das bedeutet: Klare Sprache und verknĂŒpfende FĂŒllwörter, um den Zusammenhang deutlich sichtbar zu machen.

Anhand unseres oberen Beispiels könnte das folgendermaßen aussehen: Starten wir mit Faktor „a“. Kommen wir nun zu Faktor „b“. Zum Schluss gehen wir noch auf Faktor „c“ ein. Daraus folgt, dass 
 .

Was den Ausdruck betrifft, gibt es außerdem einen abgehackten und einen fließenden Schreibstil:

Abgehackt klingt in etwa so: „Das ist ein Baum. Der Himmel ist blau.“ Viele Studenten schreiben ihre Klausuren nach diesem Prinzip und verpflichten den Korrektor, die extra Denkarbeit zu leisten, um den Zusammenhang zwischen „Baum“ und „blauer Himmel“ herzustellen. Das ist anstrengend und frustrierend.

Sehr viel besser ist ein fließender Schreibstil, der in etwa so klingt: „Als ich neulich zum Baum raufblickte, sah ich den dahinterliegenden blauen Himmel.“ Hier muss keinerlei zusĂ€tzliche Denkarbeit geleistet werden. Dieser Satz liest sich wie Butter. Er löst Erleichterung in den Augen des Korrektors aus, weil die Denkarbeit bereits vom PrĂŒfling erledigt wurde.

Die 3. und letzte Regel lautet daher: Das Ă€ußere Erscheinungsbild deiner PrĂŒfungsleistung ist genauso wichtig wie die Substanz hinter deinen Antworten. Je leichter du es dem PrĂŒfer machst, desto leichter wirst du Bestnoten erzielen. Denk immer daran: Wenn du bessere Noten im Studium haben möchtest, dann mĂŒssen deine PrĂŒfungen Geschenke fĂŒr den PrĂŒfer sein – und keine Strafen.


Und damit kommen wir auch schon zum Ende dieses Beitrags. Wenn du diese 3 hÀufigen Fehler in Zukunft beachtest, wird das, was du gelernt hast, auch sehr viel besser bei deinen Professoren im Studium ankommen.

Das große Fazit dieses Beitrags lautet: Es kommt nicht nur darauf an, was du sagst, sondern vor allem auch, wie du es vermittelst. Beides ist genau gleich wichtig.

Wenn du noch mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie auch DU in deinem Studium konstant Bestnoten trotz Spaß und Freizeit erzielen kannst, dann kannst du dich jederzeit zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching anmelden. Dort gehe ich sehr viel mehr in die Tiefe und zeige dir, worauf es im Studium wirklich ankommt, wenn du zu den erfolgreichen Akademikern von morgen gehören möchtest. Ich freue mich, wenn du dabei bist. 😉

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Beste GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Diese 5 Sorgen beschÀftigen jeden Erstsemestrigen

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und falls du gerade im 1. Semester studierst, wird dir dieser etwas umfangreichere Beitrag mit Sicherheit dabei helfen, die 5 hĂ€ufigsten Sorgen abzulegen, die zu Beginn deines Studiums fast zwangslĂ€ufig entstehen.

Es handelt sich dabei um klassische Standardfragen, mit denen ich im Rahmen der Zusammenarbeit mit meinen Coaching-Teilnehmern immer wieder aufs Neue konfrontiert werde und die insgeheim jedem Studenten durch den Kopf gehen – gerade am Anfang, wenn das gesamte Studium noch komplett neu ist.

Fangen wir daher direkt mit der 1. Frage an.


1) Wie viele Lehrveranstaltungen soll ich am Anfang machen?

Studenten, die mir diese Frage stellen, haben immer wieder Angst davor, sich im 1. Semester vollkommen mit Vorlesungen, Kursen, Übungen, etc. zu ĂŒberfordern. Auf der anderen Seite möchten sie aber auch nicht zu wenig machen, weil sie sonst bereits am Anfang das Risiko eingehen, langfristig auf der Strecke zu bleiben.

DafĂŒr habe ich nach wie vor vollstes VerstĂ€ndnis. Ich weiß noch genau, wie ich selbst damals zu Beginn meines Studiums mit der Erstellung des Stundenplans fĂŒr mein 1. Semester komplett ĂŒberfordert war.

Typische Fragen, die ich mir damals gestellt habe, waren:

Was ich damals leider noch nicht verstanden habe, war, dass ich mir all diese sorgenvollen Fragen nur gestellt habe, weil ich keinen Plan davon hatte, wie man effektiv studiert. Ich hatte einfach nicht die richtige Strategie zur Hand.

Aus mangelnder Erfahrung und fehlendem Wissen habe ich direkt negative GlaubenssĂ€tze entwickelt, wie z.B. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin nicht intelligent genug“. Dass ich dadurch in eine negative AbwĂ€rtsspirale geraten bin, in der solche Gedanken automatisch vorprogrammiert waren, durfte ich erst ein Jahr spĂ€ter schmerzhaft realisieren, als ich an meine Grenzen gestoßen bin. Aber immerhin: Besser spĂ€t, als nie.

Heute kann ich dir sagen: Es geht im 1. Semester vor allem darum, mutig voranzuschreiten und mit deiner Leistung aus der breiten Masse hervorzustechen. Denn wer bereits am Anfang einen guten Start hat, nutzt diesen Schwung fĂŒr die weiteren Semester und macht sich das Studentenleben langfristig deutlich einfacher.

Was die richtige Anzahl der Lehrveranstaltung betrifft, kann ich dir Folgendes sagen: Achte darauf, dass du weder ĂŒberfordert noch unterfordert bist. Am besten dividierst du die Gesamtanzahl der ECTS deiner Studienrichtung durch die Anzahl der fĂŒr die Mindeststudienzeit vorgesehenen Semester und wĂ€hlst die Anzahl deiner Lehrveranstaltungen so, dass du die durchschnittliche ECTS-Anzahl pro Semester erreichst.

Dazu ein kleines Rechenbeispiel aus meiner Studienzeit: Mein Studium der Rechtswissenschaften hatte insgesamt 240 ECTS. Die Mindeststudienzeit betrug 8 Semester. 240 ECTS dividiert durch 8 Semester ergab 30 ECTS pro Semester. In meinem 1. Semester habe ich also Lehrveranstaltungen im Ausmaß von rund 30 ECTS absolviert – und das hat damals sehr gut fĂŒr mich funktioniert, obwohl ich noch gar keine Ahnung hatte, wie man smart studiert.

Als ich spĂ€ter damit begonnen habe, meine „Top-Absolventen Strategie“ zu entwickeln, konnte ich mein Pensum mĂŒhelos auf 60 ECTS pro Semester raufschrauben. Wie ich das im Detail geschafft habe, erfĂ€hrst du unter anderem Schritt fĂŒr Schritt in meinem kostenlosen E-Mail-Coaching und bis ins tiefste Detail in meinen Coachings.

Wichtig ist, dass du dich am Anfang nicht von jenen Studenten beeinflussen lÀsst, die im 1. Semester wenig bis gar nichts machen, weil du sonst im 2. Semester realisieren wirst, dass du eigentlich noch immer im 1. Semester studierst. Und das geht dann die ganze Zeit schleichend so weiter.

Mein persönlicher Ratschlag an dich: Gib bereits im 1. Semester dein Bestes! SpĂ€ter kannst du immer noch entspannen, aber der Startschuss ist besonders wichtig. Es darf zu Beginn ruhig ein wenig fordernd sein, schließlich musst du dich ohnehin an das höhere Uniniveau gewöhnen. Je schneller du diesen Sprung schaffst, desto erfolgreicher wirst du am Ende studieren.

Sehen wir uns nun die 2. Frage an.


2) Werde ich mein Studium in Mindeststudienzeit schaffen?

Diese Frage ist vor allem an die frĂŒhere Schulzeit angelehnt. Die meisten Studenten bahnen sich ihren Weg ins Studium, ohne jemals eine Schulklasse wiederholt zu haben. Das bedeutet, dass sie die Schule quasi in Mindestzeit abgeschlossen haben. Mit genau diesem Selbstanspruch geht es dann fĂŒr die Meisten weiter ins Studium. Doch hier taucht nun ein furchteinflĂ¶ĂŸendes Problem auf: GerĂŒchte.

Die ersten GerĂŒchte, die man als Erstsemestriger in einer anspruchsvollen Studienrichtung hört, lauten in etwa wie folgt:

Fassen wir die Signalwörter zusammen: „Angeblich“ / „man hat etwas gehört“ / „man bekommt etwas ĂŒber zwei Ecken erzĂ€hlt, das „eigentlich“ immer so ist“.

Wenn ich eines in meinem Studium gelernt habe, dann Folgendes: Glaube niemandem, der das, was er sagt, nicht konkret und transparent mit nachvollziehbaren Quellen belegen kann.

Gleichzeitig bedeutet das: Glaube niemals negativen GerĂŒchten, die von anderen panisch verbreitet werden – denn diese haben niemals nachvollziehbare Quellen. Wenn eine Aussage nicht beweisbar ist, dann kann sie immer nur ein Indiz fĂŒr etwas sein. Dieses Indiz gilt es dann in weiterer Folge sorgfĂ€ltig zu ĂŒberprĂŒfen, um fĂŒr sich selbst festzustellen, ob die Aussage nachvollziehbar ist oder nicht.

Kurz gesagt: Wenn du etwas nicht gezielt hinterfragst, dann akzeptierst du womöglich eine Antwort, die dir mehr schadet als nĂŒtzt.

Ich kenne viele Studenten, die ihren Wunsch im Hinblick auf die Mindeststudienzeit an den Nagel gehĂ€ngt haben, weil sie am Anfang ihres Studiums aufgrund von negativen GerĂŒchten akzeptiert haben, dass sie es ohnehin nicht schaffen werden. Daraus folgten ein falsches Mindset sowie negative Gewohnheiten, die mit schlechten Noten, Zeitdruck und Stress einhergingen. Das ist einfach nur traurig und schade.

Die simple Wahrheit ist: Klar wirst du dein Studium in Mindeststudienzeit schaffen – vorausgesetzt, du glaubst daran und wendest die richtige Strategie an. Glaube mir, wenn ich dir sage, dass es mit der richtigen Strategie ein Kinderspiel ist, die anspruchsvollsten Studienrichtungen auf dieser Welt in Mindeststudienzeit zu absolvieren – vollkommen egal, wie sehr die breite Masse der Durchschnittsstudenten daran zweifelt. Das schaffst du alleine schon dadurch, indem du die durchschnittliche ECTS-Anzahl pro Semester konsequent einhĂ€ltst und bei den Noten die minimalsten AnsprĂŒche verfolgst.

Die eigentliche Schwierigkeit besteht vielmehr darin, neben der Mindeststudienzeit einen sauberen 1er-Notenschnitt zu halten und obendrauf noch jĂ€hrlich 1-2 Praktika zu machen, um genĂŒgend Berufserfahrung zu sammeln, wĂ€hrend man vielleicht noch ein Auslandssemester macht, einen Nebenjob hat und eine glĂŒckliche Beziehung fĂŒhrt. Das erfordert nĂ€mlich nicht nur einiges an Aufwand, sondern auch sehr viel mehr Energie und Einsatz. Aber selbst das ist mit der richtigen Strategie ohne weiteres möglich.

Daher gilt: Glaube an dich selbst und nicht an negative GerĂŒchte!

Kommen wir nun zur 3. Frage.


3) Wie soll ich so viel Stoff in so kurzer Zeit lernen?

Auf diese Frage habe ich eine simple Antwort.

Erinnere dich an deine eigene Schulzeit zurĂŒck: Du hast eine Woche im Vorhinein den Stoff fĂŒr die Klassenarbeit erfahren. Dann hast du erst einmal ein paar Tage nichts gemacht, weil du genau wusstest, dass sich alles locker ausgehen wird. Dann hast du den Stoff auf Biegen und Brechen in dich hineingeprĂŒgelt, weil du realisiert hast, dass es doch knapp werden könnte. Und dann hast du ihn bei der Klassenarbeit ausgespuckt, um ihn bereits in der Folgewoche wieder komplett zu vergessen.

Ich wette, dass dir das bekannt vorkommt.

Sehen wir uns nun die Situation im Studium an: Du erfĂ€hrst bereits am Anfang des Semesters, wann die PrĂŒfungen stattfinden werden – und nicht erst eine Woche vorher. Zudem musst du dich selbst um die LehrbĂŒcher und Skripten kĂŒmmern. Und obendrauf sind diese oftmals leider auch noch 10 bis 20 Mal so umfangreich und komplex wie die Lernunterlagen, die du aus der Schule kennst.

Auf einer Skala von 1 – 10: Was meinst du, wie gut stehen die Chancen, dass du dein Studium mit den Lernmethoden aus deiner Schulzeit ohne Zeitdruck und Stress meisterst?

Richtig, deine Chancen stehen schlecht. Sehr schlecht sogar. Denn in vielen anspruchsvollen StudiengĂ€ngen sollte man nicht erst eine Woche vorher mit der PrĂŒfungsvorbereitung beginnen, sondern bereits so frĂŒh wie möglich – im besten Fall sogar ein paar Monate vorher.

Wenn du zu viel Stoff in zu kurzer Zeit lernen musst, ist nicht der „viele Stoff“ das Problem, sondern die „kurze Zeit“. Und die wird in 99 % der FĂ€lle nur deshalb zu kurz, weil du dich entweder suboptimal organisiert oder aber nicht rechtzeitig mit der PrĂŒfungsvorbereitung begonnen hast. Die einzig richtige Lösung liegt also darin, seine eigenen Gewohnheiten zu Ă€ndern. Das ist die harte Wahrheit, auch wenn viele Studenten gerne die Schuld auf den umfangreichen Lernstoff schieben wĂŒrden, um ja keine Eigenverantwortung tragen zu mĂŒssen.

Als goldene Regel gilt immer: Fang so frĂŒh wie möglich mit dem Lernen an und mach jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorne. Dann wirst du auch nie Probleme mit Zeitdruck und Stress wĂ€hrend der Klausurenphasen haben.

Ganz davon abgesehen gibt es natĂŒrlich auch unglaublich mĂ€chtige Lernmethoden, mit denen man den Lernstoff in kĂŒrzester Zeit abspeichern kann. Aber das bringe ich jedem einzelnen Studenten in meinen Coachings bei!

Gehen wir als nÀchstes weiter zur 4. Frage.


4) Warum sind alle anderen besser als ich?

Aus zwei GrĂŒnden:

1) In erster Linie liegt es daran, dass du dir diese Frage ĂŒberhaupt stellst.

2) Und zweitens liegt es daran, dass du vermutlich noch nicht in der Lage bist, die Körpersprache und damit auch die Fassaden anderer Kommilitonen zu lesen.

Lass mich dir beides ein wenig genauer erklÀren:

Fragen lenken deinen Verstand immer in eine bestimmte Richtung. Du bist hungrig? Dein Verstand denkt ans Essen. Du bist mĂŒde? Dein Verstand denkt ans Schlafen. Du fragst dich, warum alle anderen Kommilitonen besser sind als du? Dein Verstand sucht gezielt nach GrĂŒnden, die belegen, warum alle anderen Kommilitonen besser sind als du. Daraus folgt: Wenn jeder besser ist als du, dann musst du schlechter sein als jeder andere. Es geht gar nicht anders, denn das ist die einfache Logik deines Verstandes. WĂ€hrend du fleißig unzĂ€hlige GrĂŒnde sammelst, fĂŒhrt jede weitere Antwort dazu, dass sich dein SelbstwertgefĂŒhl schmĂ€lert (all das natĂŒrlich vollkommen unterbewusst).

Genau dieses Mindset macht Erfolg im Studium bereits ab dem 1. Semester unmöglich. Denn was hier geschieht, bezeichnet man in der Psychologie als sog. „Fokussierungsillusion“. Durch falsche Fragen lenkst du deinen geistigen Fokus auf eine bestimmte Sache und erschaffst damit die fĂ€lschliche Illusion einer bestimmten RealitĂ€t.

Wenn man eine riesige Gruppe von Erstsemestrigen aus der Vogelperspektive betrachtet, sieht man nicht, dass der eine besser ist als der andere. TatsÀchlich sieht man nur einen Haufen voller Menschen, die einander in vielerlei Hinsichten gleichen. Wechselt man hingegen in den Kopf eines beliebigen Erstsemestrigen, so kann es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit sein, dass plötzlich alle anderen besser sind als man selbst.

Das Problem ist einzig und allein dein Fokus. Und diesen kannst du jederzeit durch eine andere Frage, wie z.B. „Was kann ich tun, um jeden Tag ein kleines StĂŒck besser zu werden?“, abĂ€ndern. Einfach, indem du die bewusste Entscheidung dazu triffst.

Diese Entscheidung fÀllt dir jedoch deutlich leichter, wenn du dir zusÀtzlich noch bewusst machst, dass nahezu jeder Mensch eine Fassade hat.

Kennst du das, wenn du freundlich lĂ€chelst, obwohl dir gar nicht danach ist? Oder ein Kompliment machst, das du eigentlich gar nicht so meinst? Oder eine bestimmte Tatsache interessanter darstellst, als sie eigentlich ist? Das nennt man „Fassaden“ und sie sind eine hervorragende Schutzstrategie von Menschen, die ihren inneren verletzlichen Kern nicht nach außen tragen wollen. Denn in einer Leistungsgesellschaft, in der man keine Fehler machen darf, könnte dieser innerste Kern nicht „gut genug“ oder „fehlerhaft“ sein. Deshalb verstecken die meisten Menschen ihn gut – oftmals sogar ein Leben lang.

Im Allgemeinen kannst du dir merken: Je unsicherer und neuartiger eine bestimmte Situation fĂŒr einen Menschen ist, desto stĂ€rker sind seine Fassaden gegenĂŒber anderen Menschen.

Und was ist unsicherer und neuartiger fĂŒr Erstsemestrige, als der Unischock, der einen von Anfang an direkt in vollkommen ungewohnte Situationen hineinzwĂ€ngt? In solchen Situationen denkt nahezu jeder Student dasselbe:

Ich selbst war damals zu Beginn meines eigenen Studiums ein Meister der Fassaden. Genau deshalb weiß ich auch, dass ich bei anderen Kommilitonen fĂŒr einschĂŒchternde Illusionen gesorgt habe.

Aber wenn du genauer hinsiehst, wirst du bereits bei nĂ€chster Gelegenheit bemerken, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen – genauso wie ich damals. Und sobald du das realisierst, wird dein Leben sehr viel leichter, weil du begreifst, dass du die exakt selben Chancen hast wie jeder andere auch.

FĂŒr die Zukunft gilt daher: Lass dich nicht von den Fassaden anderer Menschen blenden, sondern blicke immer hinter den Vorhang, um die Show zu verstehen.

Kommen wir nun zur 5. und letzten Frage.


5) Was soll ich tun, wenn ich im Studium nicht weiterweiß?

Ganz einfach, du suchst dir Hilfe. Und die gibt es nahezu ĂŒberall.

Wenn du organisatorische Fragen zu einer bestimmten Lehrveranstaltung hast, schreibst du einfach eine E-Mail an den jeweiligen Professor oder rufst direkt im Sekretariat des jeweiligen Instituts an.

Wenn du Fragen zum Aufwand einer bestimmten Lehrveranstaltung hast, gehst du auf Facebook in die Studentengruppe deiner Studienrichtung und suchst mit der Suchfunktion nach frĂŒheren Antworten in der Gruppe. Falls deine Fragen in der Gruppe noch nicht beantwortet wurden, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du postest einen neuen Beitrag mit deiner Frage rein und hoffst, dass dir jemand in einem Kommentar oder privat antwortet. Oder du suchst dir einfach jemanden aus der Gruppe aus, von dem du glaubst, dass er die Antwort wissen könnte, und schreibst diese Person direkt im privaten Facebook Messenger an.

Wenn du dir Infos zur Stundenplanorganisation, zu Praktikumsmöglichkeiten, zu Auslandssemesterprogrammen oder zu bestimmten PrĂŒfungen holen möchtest, dann gehst du am besten zur Fachschaft bzw. Studentenvertretung deiner Studienrichtung und lĂ€sst dich dort kostenlos und unkompliziert beraten. Dort kannst du dir auch wertvolle Insiderinformationen holen, weil die Leute dort ebenfalls Studenten sind – mit dem Vorteil, dass sie in den meisten FĂ€llen bereits einige Semester Vorsprung haben und daher von ihren eigenen (positiven und negativen) Erfahrungen berichten können.

Ich empfehle dir außerdem immer wieder, wenn du Zeit totschlagen musst, einen Rundgang durch das StudiengebĂ€ude zu machen und dir sĂ€mtliche Plakate an den WĂ€nden und Flyer auf den Tischen anzuschauen. Dort erfĂ€hrst du so ziemlich alles, was es ĂŒber Praktika, Zusatzqualifikationen, Austauschprogramme, Sonder-Lehrveranstaltungen, Events, Stipendien, Nebenjobs, etc. zu wissen gibt.

Und falls du auf einer ganzheitlichen Ebene lernen möchtest, wie du dein Studium mit Bestnoten ohne Zeitdruck und Stress meistern kannst, stehen dir mein kostenloses E-Mail-Coaching, meine BlogbeitrĂ€ge, mein Instagram-Kanal, meine YouTube-Videos und mein Coaching zur VerfĂŒgung.

Also keine Panik, es ist genug Hilfe da, um jedes Problem zu lösen, das sich auch nur ansatzweise in deinem Studium ergeben könnte. Mach dir diesbezĂŒglich keine Sorgen.


So, das wars auch schon wieder mit diesem Blog-Beitrag. Ich hoffe, dass du nun eine andere Perspektive auf deine bisherigen Sorgen im Studium gewinnen konntest, um deine bisherigen Herausforderungen mit neuer Kraft anzugehen.

Ich freue mich, dass du wieder dabei warst und lade dich wie immer herzlich dazu ein, dich zu meinem kostenlosen E-Mail-Coaching anzumelden, falls du dir mehr von diesem Wissen aneignen möchtest.

In diesem Sinne, bis zum nĂ€chsten Mal und nicht vergessen: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Wir hören uns,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Warum du NICHT in der Uni-Bibliothek lernen solltest

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag möchte ich dir 2 gute GrĂŒnde nennen, die gegen die Uni-Bibliothek sprechen, wenn es darum geht, effektiv und effizient zu lernen.

Gleich vorweg: Ich habe genau 2-mal in meinem Studium in der Uni-Bibliothek gelernt – einmal, weil ich Zeit zwischen den Vorlesungen totschlagen musste und nicht wusste, wo ich sonst hingehen sollte, und das andere Mal, weil ich ein bestimmtes Kapitel aus einem Lehrbuch benötigt habe, das ich mir nicht extra ausborgen wollte. Ansonsten habe ich ausschließlich Zuhause an meinem Schreibtisch gelernt.

Ganz davon abgesehen hatte ich jedoch sehr viele Kommilitonen, die ihre Tage wĂ€hrend der intensiven PrĂŒfungszeiten in der Bibliothek verbracht haben – oftmals sogar bis in die Nacht hinein.

Warum das absolut nicht notwendig ist und warum die Uni-Bibliothek deine ProduktivitÀt in den allermeisten FÀllen mehr behindert als erleichtert, erfÀhrst du jetzt.


1) In der Uni-Bibliothek wirst du stÀndig abgelenkt

Es heißt immer, dass man in der Bibliothek seine Ruhe findet, um sich voll und ganz auf den Lernstoff konzentrieren zu können. VollstĂ€ndige Konzentration bedeutet jedoch, dass man sich ohne jegliche Ablenkungen auf eine einzige Sache konzentrieren kann.

Die Erfahrung zeigt, dass Uni-Bibliotheken alles andere als ablenkungsfrei sind. An jeder Ecke hört man vereinzelte Kommilitonen flĂŒstern. Alle paar Minuten geht jemand die Treppen auf und ab. BĂŒcher werden aus den Regalen gezogen und wieder zurĂŒckgelegt. Hin und wieder lĂ€utet ein Handy. Manchmal hört man auch die Benachrichtigungsvibrationen eines Smartphones am Nachbartisch. Und wenn man richtig Pech hat, ist die Bibliothek auch noch komplett ĂŒberfĂŒllt.

Aber es geht sogar noch weiter. Zwischendurch muss man auf die Toilette. Oder man holt sich einen Kaffee bzw. ein GetrĂ€nk. Der Weg zur Toilette oder zum Kaffee- bzw. GetrĂ€nkeautomaten ist jedoch ebenfalls mit Ablenkungen gepflastert, weil man ĂŒberraschend oft auf bekannte Gesichter trifft, mit denen man in der ein oder anderen Vorlesung sitzt und wo es unhöflich wirken könnte, wenn man einfach so vorbeigeht, ohne kurz stehen zu bleiben und „Hallo“ zu sagen. Leider entstehen aus diesem kurzen „Hallo“ dann meistens lĂ€ngere GesprĂ€che, die dich vom Lernen abhalten.

Und selbst wenn du dann die nötige Ruhe zum Lernen gefunden hast, kannst du beim Lernen in der Uni-Bibliothek nicht dein volles Lernpotenzial entfalten, weil du dich weder ungestört hin- und herbewegen noch den Stoff laut vortragen kannst, da du sonst die anderen stören wĂŒrdest. Außerdem kannst du auch nicht deine Lernunterlagen in vollem Umfang ausbreiten, weil dein Sitznachbar seinen eigenen Platz braucht.

Wenn du fĂŒr den sozialen Austausch in die Uni-Bibliothek gehst, dann ist das durchaus eine gute Idee. Aber wenn du nur fĂŒr das produktive Lernen hingehst, bist du Zuhause an deinem Schreibtisch um Meilen besser dran. Dort hast du nĂ€mlich genĂŒgend Platz, alle Unterlagen griffbereit und kannst dich ohne Weiteres fĂŒr mehrere Stunden isolieren, um ablenkungsfrei zu lernen.

Sehen wir uns noch den zweiten Grund an.


2) In der Uni-Bibliothek kannst du dich nicht ausruhen

Was machst du, wenn du einen Lerntag in der Uni-Bibliothek geplant hast, doch plötzlich mĂŒde wirst und eine lĂ€ngere Pause brauchst? FĂ€hrst du dann nach Hause, machst deine Pause und fĂ€hrst dann wieder zurĂŒck? Lernst du einfach trotz MĂŒdigkeit weiter und beißt durch? Oder trinkst du einen Kaffee, schnappst kurz frische Luft bei einem Spaziergang und lernst dann weiter?

Egal, was du machst: Es ist entweder zeitlich oder lerntechnisch nicht optimal.

Die Hin- und RĂŒckfahrt zur Unibibliothek kostet Zeit und braucht eine Extraportion Motivation, nachdem du erst einmal Zuhause angekommen bist. Diese Willenskraft bringen nur die Wenigsten auf. Außerdem braucht man genau diese Willenskraft zum Lernen.

Wenn du trotz MĂŒdigkeit weiterlernst, kannst du auch gleich ein Glas Wasser auffĂŒllen und es dann anschließend wieder verschĂŒtten – das kommt nĂ€mlich lernpsychologisch betrachtet auf dasselbe. Im mĂŒden Zustand kann das menschliche Gehirn nicht effektiv lernen. Mehr als die HĂ€lfte der Informationen geht dabei verloren.

Und wenn du nur eine kurze Kaffeepause machst, hast du deinem Gehirn nicht genug Zeit gegeben, um die zuvor ins KurzzeitgedĂ€chtnis aufgenommenen Informationen ins LangzeitgedĂ€chtnis sickern zu lassen. Das bedeutet, dass die neuen Informationen, die du nach der Pause aufnimmst, die alten Informationen, die du mĂŒhsam erarbeitet hast, aus dem KurzzeitgedĂ€chtnis verdrĂ€ngen und deine Arbeit zunichtemachen – auch wenn du kurzfristig das GefĂŒhl hast, dir alles gemerkt zu haben.

Wenn du mĂŒde wirst und eine lĂ€ngere Pause brauchst, dann solltest du unbedingt schlafen gehen. Auch wenn es nur ein kurzer Power-Nap oder ein kleines Nachmittagsnickerchen ist. Denn im Schlaf verarbeitet das Gehirn die aufgenommenen Informationen am schnellsten. Zudem regeneriert man mit einer kurzen Schlafeinheit mindestens 50 % seiner Energie. Das ist so, als wĂŒrdest du dein Smartphone mit einem Schnellladekabel im Flugmodus aufladen.

Der Vorteil, wenn du Zuhause lernst: Von deinem Schreibtisch zu deinem Bett sind es nur ein paar Meter, wenn ĂŒberhaupt. Dasselbe gilt fĂŒr den KĂŒhlschrank. Anstatt Zeit zu verschwenden und das Gehirn unnötig anzustrengen, kannst du deine Energie einfach durch eine kurze Schlafeinheit oder einen Snack auffrischen und anschließend direkt weitermachen. Das ist nicht nur effizient, sondern auch noch Ă€ußerst effektiv.

So habe ich es in meinem Studium immer gemacht. Und obwohl viele meiner ehemaligen Kommilitonen ihre Tage und NĂ€chte in der Bibliothek verbracht haben und nach außen hin scheinbar produktiver waren als ich, konnte ich mein Studium dennoch lange vor ihnen abschließen – mit Bestnoten.

Es geht nicht darum, viel zu tun, sondern darum, so wenig wie nur irgendwie möglich zu tun, um die maximalen Ergebnisse zu erreichen. Alles andere ist pure Zeit- und Energieverschwendung, die man stattdessen in Hobbys und Freizeit investieren könnte.


Und damit kommen wir auch schon zum Ende dieses Blogbeitrages.

Das Fazit lautet: Zuhause kannst du ohne Ablenkungen lernen und deine Energie flexibel auffrischen. Das ist es, was dir am Ende die enorme Zeitersparnis einbringt, die andere Studenten in der Bibliothek unnötigerweise draufschlagen.

Wenn du mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie auch DU in deinem Studium konstant Bestnoten trotz Spaß und Freizeit erzielen kannst, dann lade ich dich herzlich dazu ein, dich zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching anzumelden. 😉

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Liebe GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

4 deutliche Anzeichen, die darauf hinweisen, dass du dich im falschen Studium befindest

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Blogbeitrag wenden wir uns einem Thema zu, ĂŒber das nur die wenigsten Studenten offen sprechen möchten. Es geht um das Thema „Studienabbruch“.

Bestimmt hast du dir schon das ein oder andere Mal ĂŒberlegt, ob du dich wirklich fĂŒr das richtige Studium entschieden hast. Und wahrscheinlich beschĂ€ftigt dich diese Frage auch heute noch, sonst hĂ€ttest du diesen Beitrag nicht angeklickt.

ZunĂ€chst einmal das Wichtigste: Du bist damit nicht allein. Im Durchschnitt brechen 1/3 aller Studenten im deutschsprachigen Raum ihr Studium ab. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind so vielfĂ€ltig wie die Anzahl der verschiedenen Studienrichtungen selbst. Aber auch die anderen 2/3 der Studierenden, die ihr Studium irgendwann zu Ende bringen, zweifeln im Laufe der Zeit an ihrer anfĂ€nglichen Entscheidung. Das ist vollkommen normal und ich kenne bis heute niemanden, der das nicht getan hat – mich miteingeschlossen.

In diesem Beitrag soll es jedoch vor allem um jene Studierenden gehen, die aktuell mit dem Gedanken spielen, ihr Studium abzubrechen. Falls du auch zu diesem Kreis gehörst, möchte ich dir mit diesem Beitrag ein wenig mehr Klarheit verschaffen und dich dazu ermutigen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Lass uns daher mit dem ersten Punkt direkt in die Tiefe kommen.


1) Du bist frustriert, sobald du lernen musst, weil dir die Materie keinen Spaß macht

FĂŒr viele Studenten ist Lernen anstrengend. Das ist auch kein Wunder: Es kostet viel Energie, sich Fakten aus unzĂ€hligen BĂŒchern, Skripten, Vorlesungsfolien und ArbeitsblĂ€ttern im GedĂ€chtnis einzuprĂ€gen, um sie dann im entscheidenden Moment vollumfĂ€nglich bei der PrĂŒfung abzurufen.

FĂŒr manche Studenten ist es jedoch mehr als nur eine Anstrengung. FĂŒr sie wird Lernen jedes Mal aufs Neue zur Qual. Sie drĂŒcken sich die ganze Zeit vom Stoff und schieben die Lerneinheiten so lange nach hinten, bis der innere Druck sie dazu zwingt, nĂ€chtelang durchzupauken, um die PrĂŒfungen doch noch irgendwie zu bestehen. Die Erfahrung zeigt, dass diese Vorgehensweise in den meisten FĂ€llen zum Scheitern verurteilt ist – vor allem, wenn es sich um ĂŒberdurchschnittlich anspruchsvolle Studienrichtungen handelt (z.B. Medizin, Jura, technische oder naturwissenschaftliche StudiengĂ€nge).

Wenn dich die FĂ€cher in deinem Studium inhaltlich frustrieren, dann liegt das in den meisten FĂ€llen ganz einfach daran, dass du keinen Sinn darin siehst, dir diese Art von Wissen anzueignen. Spaß im Studium kommt vom Interesse an der Materie. Was dich interessiert, macht dir auch automatisch Spaß.

Wenn du jedoch laufend damit kĂ€mpfst, deinen Körper in die Vorlesungen und Kurse zu schleppen, dann solltest du diesen inneren Kampf ernsthaft hinterfragen. Die harte Wahrheit ist: Wenn dir deine FĂ€cher im Studium von Grund auf keinen Spaß machen, wird sich auch nach lĂ€ngerer Zeit nichts mehr daran Ă€ndern. Du wachst nicht einfach eines Morgens auf und hast plötzlich Interesse an der Materie, die dich am Tag davor noch frustriert hat.

Daher gilt: Wenn du nicht rechtzeitig etwas gegen deinen Frust von heute unternimmst, lĂ€ufst du Gefahr, ihn dir ab morgen zur Gewohnheit zu machen. In diesem Fall riskierst du, eines Tages in einem Job zu landen, der dich unglĂŒcklich machen wird. Und das hast du ganz bestimmt nicht verdient.

Sehen wir uns nun den nÀchsten Punkt an.


2) Du hast ein schlechtes Gewissen, wenn du dein Studium abbrichst, weil du Angst davor hast, deine Eltern zu enttÀuschen

Ich möchte dir eine ernsthafte Frage stellen: Studierst du fĂŒr deine Eltern oder fĂŒr dich selbst?

Falls deine Antwort darauf lautet, dass du eigentlich eher fĂŒr deine Eltern studierst, habe ich eine zweite Frage fĂŒr dich: Willst du, dass deine Eltern dich eines Tages glĂŒcklich sehen oder nicht?

Falls nicht, dann könntest du mit deinem bisherigen Studium so weitermachen wie bisher – auch wenn du tĂ€glich mit dem Gedanken spielst, alles hinzuschmeißen. In diesem Fall riskierst du, dass dich deine Gedanken der Unzufriedenheit ein Leben lang begleiten.

Falls du aber doch lieber möchtest, dass deine Eltern dich eines Tages glĂŒcklich sehen, solltest du das machen, was dich selbst glĂŒcklich macht. Denn nur du kannst wissen, was dich in deinem Innersten erfĂŒllt – niemand sonst.

Vielleicht werden deine Eltern enttĂ€uscht sein, wenn du ihnen mitteilst, dass du dein Studium abbrechen möchtest. Vielleicht werden sie dich auch in irgendeiner Form „bestrafen“ – etwa, indem sie dir die weitere finanzielle UnterstĂŒtzung oder im schlimmsten Fall sogar kurzfristig ihre Liebe entziehen. Das ist nun mal der Lauf der Dinge. Stell dich schon einmal auf ein paar Turbulenzen ein.

Doch egal wie du es drehst und wendest: Am Ende will jede Mutter und jeder Vater sein Kind glĂŒcklich sehen. Genau deshalb haben dich deine Eltern zur Welt gebracht – um dir ein schönes Leben zu ermöglichen. Und auch wenn sie auf dem ersten Blick glauben, dass sie aufgrund ihrer Lebenserfahrung besser wissen, was gut fĂŒr dich ist – ich bin mir sicher, dass sie im RĂŒckblick irgendwann verstehen werden, dass DU es in diesem Fall ausnahmsweise doch besser gewusst hast.

Daher mein Rat an dich: Hör auf, deine Eltern zu tĂ€uschen und fang an, sie zu ent-tĂ€uschen, indem du ihnen die Wahrheit sagst. Dein Leben wird danach (langfristig betrachtet) sehr viel angenehmer werden. Vor allem, wenn du kurz daraufhin erkennst, dass sich direkt die nĂ€chste TĂŒr in deinem Leben öffnen wird.

Gehen wir weiter zum nÀchsten Punkt.


3) Wenn dich jemand nach deinem Studienfortschritt fragt, ist es dir unangenehm, darĂŒber zu sprechen

Kennst du das? Anfangs nimmst du dir noch optimistisch die Regelstudienzeit vor. Dann nach den ersten beiden Semestern realisierst du, dass du bereits zu weit hinten bist. Du hast die ein oder andere PrĂŒfung im Studium vergeigt, weil du dich nicht richtig organisiert hast. WĂ€hrend deine Kommilitonen aus dem ersten Semester an dir vorbeiziehen, steckst du immer noch in der Studieneingangsphase.

In der Zwischenzeit fragen dich deine Freunde und Familienmitglieder hin und wieder, wie es mit deinem Studium lĂ€uft. Mittlerweile bist du schon ein paar Semester im RĂŒckstand. Deine Reaktion darauf: LĂ€cheln aufsetzen und halbwegs glaubwĂŒrdige Rechtfertigungen dafĂŒr finden, warum du nicht vorankommst. Am besten welche, die unantastbar sind, damit keine weiteren Fragen folgen.

Wenn es dir unangenehm ist, mit anderen Personen ĂŒber dein Studium zu sprechen, dann könnte das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit daran liegen, dass du dich fĂŒr deine mangelhaften Studienleistungen schĂ€mst. Studenten, die sich in solch einer Situation befinden, verheimlichen ihren Studienfortschritt meistens deshalb, weil sie nach außen hin nicht den Eindruck der UnfĂ€higkeit vermitteln wollen.

Was in diesem Fall oftmals fehlt, ist die Begeisterung fĂŒr das eigene Studium. Wenn du dich nicht fĂŒr das Lernen begeistern kannst, werden auch deine Studienleistungen automatisch darunter leiden. Das wiederum wird dich mit der Zeit immer stĂ€rker demotivieren – vor allem, wenn dann deine Kommilitonen aus dem ersten Semester ihr Studium abschließen, wĂ€hrend du noch ganz am Anfang stehst. SpĂ€testens an diesem Punkt wirst du realisieren, dass irgendwo auf deinem Weg etwas schiefgelaufen ist. Und das wiederum könnte ein deutliches Anzeichen dafĂŒr sein, dass du dich im falschen Studiengang befindest.

Kommen wir nun zum letzten und deutlichsten Anzeichen.


4) Du kannst dir mit deinem Studium keine berufliche Zukunft vorstellen, weil du dich in diesem Bereich einfach nicht wohlfĂŒhlst

Wir leben im 21. Jahrhundert. Mittlerweile setzen sich die meisten Studenten intensiv mit der Frage auseinander, was sie fĂŒr die nĂ€chsten 40 Jahre ihres Lebens beruflich machen wollen. SpĂ€testens seitdem „YOLO“ damals ein Trendbegriff geworden ist, weiß heute jeder, dass er nur einmal lebt. Aus diesem Grund leben wir heute auch in einer Welt voller Menschen, die das Beste aus ihrem Leben machen wollen, damit sie am Ende ihrer Tage einen wĂŒrdigen Abgang mit einem LĂ€cheln im Gesicht machen können.

Ich fĂŒr meinen Teil habe mein Studium geliebt, doch leider habe ich in mehreren Praktika wĂ€hrend meiner Studienzeit die Erfahrung gemacht, dass ich in der rechtswissenschaftlichen Branche keine ErfĂŒllung finden werde. Ich bin nicht dafĂŒr gemacht, um den ganzen Tag Papierkram zu erledigen und im Namen meiner Klienten andere Menschen rechtlich zu „bekĂ€mpfen“. Und ich bin auch nicht dafĂŒr gemacht, um Entscheidungen zu treffen, die anderen Menschen schaden könnten. Meine ErfĂŒllung finde ich darin, so vielen Menschen wie möglich zu mehr Erfolg und Zufriedenheit im Leben zu verhelfen – weil ich nĂ€mlich selbst das Privileg hatte, am eigenen Leib erfahren zu dĂŒrfen, was es bedeutet, erfolgreich und zufrieden zu sein.

Wenn du dich davor strÀubst, langfristig in einem der Fachbereiche deiner Studienrichtung zu arbeiten (z.B., weil dich die Art der TÀtigkeit nicht anspricht oder weil die Menschen dahinter nicht zu deiner Persönlichkeit passen), dann empfehle ich dir, auf dein Herz zu hören.

Aus meiner Sicht gibt es nichts Schlimmeres, als ein Leben lang auf ein bestimmtes Ergebnis hinzurechnen, nur um dann am Ende festzustellen, dass man von Anfang an die falsche Formel verwendet hat. Es ist besser, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen und den richtigen Weg einzuschlagen, als irgendwann im spĂ€teren Lebensalter schmerzhaft zu realisieren, dass man sich damals fĂŒr den falschen Weg entschieden hat. Daher lege ich dir nahe, die notwendigen VerĂ€nderungen rechtzeitig einzuleiten, bevor dir das Leben zuvorkommt und einen Strich durch die Rechnung macht.


Und das wars auch schon wieder mit diesem Blogbeitrag.

Wenn du jeden einzelnen dieser Punkte auf deiner mentalen Checkliste abgehakt hast und dabei wirklich ehrlich zu dir selbst warst, solltest du einen Studienabbruch bzw. Studienwechsel ernsthaft in ErwÀgung ziehen. Denn es könnte sein, dass du gerade einen wichtigen Teil deines Lebens an dir vorbeiziehen lÀsst.

Falls du schon oft ĂŒber dieses Thema nachgedacht hast und dich nur noch deine Angst vor der Ungewissheit danach davon abhĂ€lt, diesen Schritt zu gehen, mache dir Folgendes klar: Du bist nur einen einzigen Schritt davon entfernt, die QualitĂ€t deines Lebens deutlich zu verbessern. Noch siehst du vielleicht nicht die Chancen, die danach auf dich warten, aber sobald du dann auf der anderen Seite der TĂŒr bist, wartet eine neue Welt voller Möglichkeiten auf dich.

Wenn du gerne erfolgreicher studieren möchtest, dann solltest du dich unbedingt zu meinem kostenlosen E-Mail-Coaching anmelden! Dort bekommst du wertvolles Wissen und viele Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitungen, die dir dabei helfen, in deinem Studium so richtig durchzustarten. Ich freue mich, wenn du dich auch dazu entscheidest, dabei zu sein. 😊

In diesem Sinne, bis zum nĂ€chsten Mal und nicht vergessen: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Wir hören uns,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Die 5 wertvollsten Erkenntnisse aus meiner Zeit als Student

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag teile ich die 5 wertvollsten Erkenntnisse aus meiner Studienzeit mit dir, die mein Leben nachhaltig geprĂ€gt und verĂ€ndert haben.

Wir beide wissen: Zeit ist wertvoll, daher lass uns keine weitere Sekunde verlieren. Legen wir direkt los mit der ersten Erkenntnis!


1) Durchbeißen lohnt sich!

Das Studium kann nicht nur eine schöne, sondern auch Ă€ußerst anstrengende Zeit sein. Du startest als Neuling ins 1. Semester, bist vollkommen mit dem Stundenplan ĂŒberfordert und musst dich direkt in einer neuen Stadt zurechtfinden. Eine PrĂŒfung jagt die andere und obendrauf musst du wĂ€hrend der Studienzeit auch noch genĂŒgend Berufserfahrung sammeln, damit du spĂ€ter am Arbeitsmarkt nicht auf der Strecke bleibst. Der Lernstoff hat sich im Gegensatz zur Schulzeit vervielfacht und die KomplexitĂ€t bringt dich nicht selten zum Verzweifeln. Lehrveranstaltungen ĂŒberschneiden sich und du musst frĂŒher oder spĂ€ter unfreiwillig Abstriche machen – vor allem, wenn in zwei Lehrveranstaltungen, die zur gleichen Zeit stattfinden, Anwesenheitspflicht besteht. Ein neuer Haushalt muss organisiert werden, unter UmstĂ€nden muss Geld durch einen Nebenjob her und vielleicht bist du sogar in einer glĂŒcklichen Beziehung, die ebenfalls Zeit und Energie erfordert. Hobbys warten an der Tagesordnung und Freunde wollen auch regelmĂ€ĂŸig etwas mit dir unternehmen. Wenn dann noch der PrĂŒfungsmarathon beginnt und die BĂŒcher und Skripten sich auf deinem Schreibtisch stapeln, ist das Chaos perfekt.

Jede einzelne Situation, die dir in deinem Studium begegnen wird, erfordert einiges an Aufwand, um sie erfolgreich zu bewĂ€ltigen. Und egal wie gut du dich selbst organisierst – es fĂŒhrt kein Weg an der harten Arbeit vorbei. Jedes Semester hĂ€lt seine eigenen Herausforderungen fĂŒr dich bereit und bei jeder PrĂŒfung musst du dich neu vorbereiten. Aber nicht nur die einzelnen PrĂŒfungen im Studium, sondern auch das Studium an sich ist eine PrĂŒfung. Und um diese GesamtprĂŒfung zu bestehen, braucht es FĂ€higkeiten, die man leider weder in der Schule noch im Studium lernt.

Eine dieser FĂ€higkeiten war fĂŒr mich das Durchhaltevermögen, das ich mir im Laufe meiner Studienzeit mit eiserner Willenskraft und Selbstdisziplin antrainieren musste. Anfangs war ich nach 2 Stunden lernen am Tag platt. Ich brauchte danach sofort ein Nickerchen zur Regeneration. Leider erforderte mein Jurastudium zwischendurch ein deutlich höheres Lernpensum. Deshalb musste ich mein gesamtes Lernverhalten Ă€ndern und mir neue Lerntechniken aneignen, mit denen es mir möglich war, mein tĂ€gliches Lernpensum deutlich raufzuschrauben. Heute macht es mir nichts aus, wenn ich 5 – 10 Stunden am Tag lernen muss (auch, wenn das natĂŒrlich mit den richtigen Methoden leicht zu vermeiden ist).

Das Stichwort lautet: Durchbeißen! Machen wir uns nichts vor: Das Studium wird zwischendurch so richtig auslaugend sein – aber am Ende des Tunnels wartet ein Licht auf dich und die Aussicht danach wird dir zeigen, warum sich all deine MĂŒhen gelohnt haben. Hab Vertrauen in dich selbst und du wirst alles schaffen!

Kommen wir nun zu meinem nÀchsten Learning.


2) In der Eigenverantwortung liegt die Kraft!

Am Anfang meines Studiums habe ich die Schuld fĂŒr meine schlechten Noten auf meine PrĂŒfer geschoben. Oder auf meine Kommilitonen, weil sie unvollstĂ€ndige Vorlesungsmitschriften mit mir geteilt haben. Oder auf meine fehlende Lernzeit, weil ich zu viele PrĂŒfungen auf einmal bewĂ€ltigen musste. Oder auf das Schicksal, das mich einfach mit „Pech“ bestraft hat.

Kurz gesagt: Ich habe die Verantwortung fĂŒr meine Ergebnisse im Studium an andere Personen oder UmstĂ€nde ĂŒbertragen. Dadurch habe ich mir selbst eingeredet, dass meine Noten von diesen Personen oder UmstĂ€nden abhĂ€ngig waren. Ohne es zu wissen, habe ich mich dadurch selbst abhĂ€ngig gemacht.

Heute weiß ich: Was fĂŒr ein Schwachsinn! Ich war ein Ă€ngstlicher Jammerlappen, der die Schuld auf andere geschoben hat, um sich seine eigene UnzulĂ€nglichkeit nicht vor Augen halten zu mĂŒssen. Indem ich die Schuld fĂŒr meine Misserfolge auf andere ĂŒbertragen habe, gab ich jegliche Kontrolle ĂŒber meine Situation aus meiner Hand.

Als ich im Laufe der Zeit endlich begriffen habe, dass Kontrolle mit Verantwortung einhergeht, habe ich damit begonnen, die Verantwortung fĂŒr alles zu ĂŒbernehmen, was in meinem Einflussbereich stand. Von diesem Moment an konnte ich zu 90 % kontrollieren, welche Noten ich in meinem Studium bekam. Das Endergebnis findest du auf dieser Website unter der Rubrik „Referenzen“ – den Weg dorthin in meiner „Top-Absolventen Akademie“.

Aber sehen wir uns nun den nÀchsten Punkt an.


3) WertschÀtzung ist selten geworden.

Ich habe in meinem Leben bereits rund tausend Menschen persönlich kennengelernt – von der Grundschule bis zum Eintritt ins Berufsleben. Die harte Wahrheit ist: Es gab vielleicht eine Handvoll Personen, von denen ich mich in all dieser Zeit wirklich wertgeschĂ€tzt und verstanden gefĂŒhlt habe.

Ich bin bei weitem kein Pessimist, aber meine Augen durften beobachten, dass die meisten Menschen heutzutage verlernt haben, zuzuhören und einfĂŒhlsam auf andere einzugehen. Egozentriker, die nur ihren eigenen Profit sehen, sind auf dem Vormarsch. Echtheit und Aufrichtigkeit sind als Werte in den Hintergrund geraten. Menschen lĂŒgen, um sich nichts zu Schulden kommen zu lassen, tĂ€uschen, um zu bekommen, was sie wollen und verbergen ihr wahres „Ich“ hinter einer lĂ€chelnden Fassade, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Es handelt sich dabei um ein Generationenproblem der modernen Gesellschaft, ausgelöst durch eine Kombination unseres Schulsystems, das Menschen nicht zu Fehlern ermutigt, und der neuen digitalen Welt mit ihrem extremen Perfektionswahn.

Wenn du noch zu denjenigen Menschen gehörst, die

dann weißt du, was ich mit aufrichtiger WertschĂ€tzung meine: Ich rede von Menschlichkeit.

Die oftmals fehlende Menschlichkeit wĂ€hrend meiner Studienzeit hat mich gelehrt, wie wichtig gerade diese ist. Heute sehe ich schon aus weiter Entfernung, wenn es jemandem nicht gut geht und ich gehe aktiv auf diese Person zu, um sie zu fragen, ob ich ihr irgendwie behilflich sein kann. Egal, ob bei der Arbeit oder Zuhause in meinem Dorf am Land. Auf diese Eigenschaft bin ich wohl am meisten stolz. Und mein Herz geht jedes Mal aufs Neue auf, wenn ich diese Eigenschaft bei anderen Menschen sehe – vor allem im rational gefĂ€rbten Berufsleben, in dem Emotionen nicht selten tabu sind.

Die Erfahrung zeigt: WertschĂ€tzung wird dem widerfahren, der sich aufrichtig fĂŒr andere interessiert.

Gehen wir nun weiter zu meiner nÀchsten Erkenntnis.


4) Das Studium ist die beste Zeit zur Selbstentfaltung!

Ich habe am Anfang zwei Semester gebraucht, um zu realisieren, dass es wohl kaum eine bessere Zeit im Leben gibt, als die Studienzeit, um sich selbst in alle möglichen Richtungen zu entfalten. Wann, wenn nicht als Student, hat man Zeit fĂŒr aufregende Reisen, gute BĂŒcher, neue Hobbys und interessante Menschen?

Ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, seine eigene Persönlichkeit im Studium weiterzuentwickeln. Problemlösungsbewusstsein, CharakterstĂ€rke, Selbstdisziplin, Eigenverantwortung, Zielstrebigkeit, TeamfĂ€higkeit – all das sind Eigenschaften, die du im spĂ€teren Berufsleben auf tĂ€glicher Basis benötigen wirst und die fĂŒr die meisten Jobausschreibungen sogar als SelbstverstĂ€ndlichkeit vorausgesetzt werden.

Die Studienzeit ist genau fĂŒr den Aufbau dieser FĂ€higkeiten gedacht. Wer also einfach nur fertig studiert und wĂ€hrenddessen nicht sein Skill-Sortiment erweitert, wird es spĂ€ter zwangslĂ€ufig schwerer im Leben haben. Denn so wie die einzelnen Schulstufen an KomplexitĂ€t immer zugenommen haben, wird auch dein zukĂŒnftiger Beruf mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an KomplexitĂ€t zunehmen – und das erfordert am Ende ein Arsenal an FĂ€higkeiten.

Nutze daher deine Zeit als Student und arbeite an dir, was das Zeug hÀlt. Am besten jeden Tag ein bisschen. Denn spÀter, wenn du 40-Stunden-Wochen, ein Haus auf Kredit und eine eigene Familie mit Partner und Kinder haben wirst, wirst du dankbar sein, dass du die Zeit damals sinnvoll in dich selbst investiert hast. Und deine Kinder werden es dir auch danken, weil du in der Lage sein wirst, sie bestmöglich aufs Leben vorzubereiten.

Kommen wir nun zu meiner fĂŒnften und letzten Erkenntnis.


5) Sei offen fĂŒr alles und neue TĂŒren werden sich von selbst öffnen!

Das Leben hat mich gelehrt, dass sich immer dann neue TĂŒren öffnen, wenn sich alte schließen. Zuerst wollte ich unbedingt Rechtsanwalt werden. Dann habe ich mir zum festen Ziel gesetzt, Richter zu werden. Zwischendurch habe ich ĂŒberlegt, Unternehmensjurist zu werden. Doch am Ende habe ich mich als Coach und Trainer selbststĂ€ndig gemacht, mein eigenes Buch geschrieben („Die Top-Absolventen Strategie“ – sie macht den grĂ¶ĂŸten Teil meiner „Top-Absolventen Akademie“ aus) und mein eigenes Unternehmen gegrĂŒndet, mit dem ich tĂ€glich unzĂ€hligen Studenten zu mehr Erfolg im Studium verhelfe – all das im Alleingang.

Alte WeggefĂ€hrten haben sich distanziert, neue Menschen sind dazugestoßen – und mit ihnen auch neue Chancen. Wenn mir jemand am Anfang meines Studiums gesagt hĂ€tte, dass ich mich nach meinem Studium gegen die vorgezeichnete Laufbahn als Jurist entscheide, hĂ€tte ich dieser Person den Vogel gezeigt. Ernsthaft. Ich war damals so fest entschlossen, wie kein Zweiter.

Heute weiß ich es besser: Das Leben hat einen Plan fĂŒr uns alle. Doch nur die Mutigen realisieren diesen Plan.


Daher schließe ich diesen Beitrag mit folgenden Worten ab: Halte durch, ĂŒbernimm Eigenverantwortung, entwickle dich jeden Tag ein StĂŒck weiter und sei offen fĂŒr alles, was dir auf deinem Weg begegnen wird – aber vergiss vor allem nicht, die Menschen auf deinem Weg aufrichtig wertzuschĂ€tzen.

Wenn du mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie auch DU in deinem Studium konstant Bestnoten trotz Spaß und Freizeit erzielen kannst, dann melde dich unbedingt zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching an. Sei dabei und revolutioniere dein Studium! 😊

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Liebe GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Diese 3 hĂ€ufigen Lernmethoden fĂŒhren automatisch zu schlechteren Noten im Studium

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag möchte ich mit dir ĂŒber 3 hĂ€ufige Lernmethoden sprechen, die mittlerweile nahezu jeder Studierende anwendet. Es handelt sich dabei um Lernmethoden, die von der Verarbeitungstiefe her sehr flach sind und die zu meiner Studienzeit dafĂŒr gesorgt haben, dass ich (ungelogen) mehrere hundert Stunden umsonst gelernt habe.

Das soll dir in deinem Studium jedoch nicht passieren. Wenn du deinen Lernprozess in Zukunft beschleunigen möchtest, solltest du das, was du in den nĂ€chsten Minuten in diesem Beitrag lernen wirst, unbedingt berĂŒcksichtigen.

Und damit stĂŒrzen wir uns direkt ins GetĂŒmmel!

Die erste oberflÀchliche Lernmethode lautet:


1) Einzelne Textpassagen farblich markieren

Hand aufs Herz: Gehörst du auch zu denjenigen, die ein neues Lehrbuch aufschlagen und bereits von der ersten Buchseite weg damit anfangen, alles „Wichtige“ farblich zu markieren?

Wenn ja, dann gleich meine erste Frage: Woher weißt du ganz am Anfang, was wirklich wichtig ist? Hast du schon alle Vorlesungen und Kurse zu dieser Lehrveranstaltung besucht? Hast du das gesamte Lehrbuch schon einmal durchgearbeitet, um zu sehen, worauf jedes Kapitel letztendlich hinauslĂ€uft? Oder ist es eher so, dass du einfach drauf los markierst und hoffst, dass das, was du angestrichen hast, spĂ€ter noch wichtig sein wird?

Ich tippe eher auf Letzteres, weil ich es in meinem Studium auch so gemacht habe. Und viele andere Kommilitonen ebenfalls.

Mein damaliger Gedanke dahinter: Wenn ich nur das Wichtigste gelb markiere, muss ich spĂ€ter, wenn ich den gesamten Stoff fĂŒr die PrĂŒfung wiederhole, nicht mehr alles, sondern nur noch die gelb markierten Passagen durchlesen. Das spart Zeit und ist effizient.

Das Problem dahinter: Am Ende waren 50 % meiner LehrbĂŒcher und Skripten gelb. Was wirklich wichtig war, habe ich meistens erst nach dem ersten Lesedurchlauf erkannt. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt schon alles angeschmiert. Das hat am Ende fĂŒr mehr Verwirrung, als Klarheit gesorgt.

Die wichtigsten Kernaussagen wurden dadurch verwĂ€ssert. ZurĂŒck blieb am Ende nur noch das Suchen mit der Lupe nach den wichtigen Passagen innerhalb der „angeblich wichtigen“ Passagen. Und das hat mich genau jene Zeit gekostet, die ich zu Beginn damit einsparen wollte.

Aber darum soll es hier eigentlich gar nicht gehen. Es geht vielmehr um den Kodierungsprozess, der bei der Verarbeitung von neu gelernten Informationen in deinem Gehirn ablÀuft.

Viele Studenten glauben, dass sie beim Markieren wichtiger Textstellen effektiv lernen, weil dabei der subjektive Eindruck entsteht, dass es sich um eine aktive Lernmethode handle. Und das stimmt sogar zum Teil: Das Markieren ist tatsĂ€chlich eine aktive Methode, weil man dabei einen geraden Strich durch eine ausgewĂ€hlte Textstelle zieht. Nur leider handelt es sich dabei um keine Lern-Methode. Denn die markierte Information wird dadurch – wenn ĂŒberhaupt – nur Ă€ußerst schwach verarbeitet. Mehr noch: Es entsteht sogar der fĂ€lschliche Eindruck, dass man besonders produktiv war, weil man rĂŒckblickend viel markiert hat.

Die Wahrheit ĂŒber diesen Lernmythos lautet: Markieren ist prinzipiell schlecht, weil das Gehirn dabei nicht aktiv genug mitarbeitet. Wesentlich besser ist es, dir neben dem Fließtext oder auf einem separaten Blatt Papier ergĂ€nzende Randnotizen mit deinen eigenen Gedanken zum Thema zu machen. Dabei musst du nĂ€mlich aktiv mitdenken. Und das sorgt am Ende fĂŒr eine stark erhöhte MerkfĂ€higkeit.

Das Fazit lautet also: Wenn es um das Markieren von Texten beim Lernen geht, dann ist weniger mehr! Dabei gilt vor allem Folgendes: Markiere wichtige Passagen niemals im ersten Lesedurchlauf, sondern immer erst im zweiten! Damit stellst du sicher, dass du nur die wirklich wichtigen Passagen markierst.

Kommen wir nun zur nÀchsten ineffizienten Lernmethode.


2) Texte durch Zusammenfassungen komprimieren

Der logische Hausverstand sagt einem: Wenn ein Text lang und umfangreich ist, dann ist er mĂŒhsam zu lernen. Wenn er hingegen kurz und kompakt ist, dann ist er leichter zu lernen. Die naheliegende Schlussfolgerung? Wir nehmen einfach einen langen Text und machen ihn kĂŒrzer. Dann wird alles leichter.

Dieser Gedanke ist zwar nett gedacht, aber dabei unterlĂ€uft 9/10 Studierenden ein schwerer Fehler: Sie ĂŒbernehmen bei der Zusammenfassung bzw. Komprimierung eines Textes die bereits vorgegebenen Worte des Verfassers. Mit anderen Worten: Sie denken nicht, sondern ĂŒbernehmen bereits fertig gedachte Gedanken und schreiben sie einfach ab.

Das Problem dabei sollte klar sein: Wenn du dir den Stoff nicht aktiv erarbeitest, gibst du deinem Gehirn das Signal, dass das, was du da gerade abgeschrieben hast, nicht relevant ist. Denn dein Gehirn war dabei nicht gefordert. Und was dein Gehirn nicht fordert, ist fĂŒr dein Gehirn auch nicht relevant. Die Folge: Pure Zeit- und Energieverschwendung beim Lernen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Zusammenfassungen per se schlecht sind. Ganz und gar nicht sogar. Wenn du einen Absatz liest und die wichtigsten Kernaussagen in eigenen Worten zusammenfasst, steigt deine MerkfÀhigkeit enorm an.

Das liegt daran, dass du dabei die fremden Worte des Verfassers in deine eigene Sprache kodieren musst. Das ist so, als wĂŒrdest du einen englischen Satz Wort fĂŒr Wort ins Deutsche ĂŒbersetzen. Im Endeffekt hast du dann nicht nur den Satz als Ganzes verstanden, sondern auch die einzelnen Worte, ihre individuelle Bedeutung und ihren jeweiligen Bezug zueinander. Das fĂŒhrt dazu, dass du das Gelernte auch leichter in neuen Situationen anwenden kannst, weil du die Gesamtsystematik dahinter verstehst.

Wichtig ist dabei jedoch vor allem, dass du ausschließlich deine eigenen Worte verwendest. Sobald du fremdes Gedankengut leichtfertig ĂŒbernimmst, schaltet dein Gehirn automatisch in den „Interessiert mich nicht“-Modus.

Es gibt eine einfache Regel: Je fauler du beim Lernen bist, desto fauler wird dein Gehirn beim Abspeichern der Informationen sein. Wer also leichtfertige AbkĂŒrzungen nimmt, wird am Ende die Extrameile laufen mĂŒssen.

Das Fazit lautet daher: Wenn du schon zusammenfasst, dann immer in eigenen Worten.

Kommen wir schließlich noch zur dritten und letzten ineffektiven Lernmethode.


3) Monosensorisches Wiederholen oder auch „stumpfes Auswendiglernen“

„Monosensorisches Wiederholen“ bedeutet, dass du eine Information mehrmals und nur ĂŒber einen einzigen Sinneskanal aufnimmst. Stichwort: Wiederholtes Lesen. Beim Lesen nimmst du die Informationen nur ĂŒber deinen visuellen Sinn, also ĂŒber deine Augen auf.

Der Mensch hat aber 5 Sinne. Wer nur einen Sinneskanal beim Lernen nutzt, verschwendet dabei 4/5 seines Lernpotenzials. Das ist so, als wĂŒrdest du beim Autofahren nur den ersten von insgesamt fĂŒnf GĂ€ngen benutzen. Das kostet dich nicht nur unnötigen Treibstoff, sondern bringt dich auch noch sehr viel langsamer ans Ziel.

Wichtig zu verstehen ist dabei Folgendes: LESEN IST NICHT LERNEN! Ich schreibe das in Großbuchstaben, weil es sich dabei um die hĂ€ufigste Lernmethode handelt. Menschen auf der ganzen Welt lesen jeden Tag rund um die Uhr in BĂŒchern, Zeitungen, Internetartikeln, etc. Doch das Problem dabei ist, dass sie sich kaum etwas davon merken können, weil die Aufmerksamkeitsspanne Ă€ußerst gering ist. Oder weißt du etwa noch, was ich im 5. Absatz dieses Blogbeitrags geschrieben habe?

Nein, natĂŒrlich nicht, denn du hast den 5. Absatz vermutlich in nicht einmal 10 Sekunden gelesen. Das ist einfach viel zu wenig Zeit, um dir die Informationen dahinter zu merken – noch dazu mit nur einem Sinneskanal.

Dennoch beharren viele Studenten auch heute noch darauf, einen Text so lange zu lesen, bis er irgendwann sitzt. Das bezeichnet man auch als „stumpfes Auswendiglernen“. Die Konsequenz dieser Vorgehensweise: Man kann am Ende fremde Worte wiedergeben, ohne sie zu verstehen. Ein sinnloses Unterfangen.

Lernpsychologische Untersuchungen zeigen deutlich auf, dass beim wiederholten Lesen automatisch eine steigende Vertrautheit mit dem Text einhergeht. Dadurch entsteht ein subjektiv falscher Eindruck von Sicherheit, weil sich im dritten Durchlauf alles leichter liest als im ersten Anlauf. Der fließendere Lesefluss wird dann fĂ€lschlicherweise als Lernerfolg interpretiert. Wenn es dann bei der PrĂŒfung darum geht, das Wissen gezielt abzurufen, scheitern die meisten PrĂŒflinge daran, weil sie den Stoff nicht in seiner ganzheitlichen Tiefe durchdrungen haben.

Aber nicht nur das. Auch die hohe Wiederholungsrate bringt einen nicht weiter, wenn sie immer ĂŒber denselben Sinneskanal erfolgt. Denk doch nur einmal an das App-Icon, das auf deinem Handybildschirm ganz unten rechts ist. Du siehst es jeden Tag unzĂ€hlige Male und das schon seit Wochen, Monaten oder sogar Jahren – allerdings immer nur ĂŒber deinen visuellen Sinn. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit kannst du dich dennoch nicht daran erinnern, um welches exakte App-Icon es sich dabei handelt.

Wenn du nun aber kurz nachsiehst, deine Augen schließt, dir das App-Icon einmal bildhaft vorstellst und dabei den Namen der App laut aussprichst sowie das Logo der App grob auf einem Blatt Papier skizzierst, wette ich darauf, dass du es dir auch in einem Monat noch merken wirst. Warum? Ganz einfach deshalb, weil du mehrere SinneskanĂ€le aktiviert hast – und damit das volle Potenzial deines Gehirns.

Fazit: Wenn du lernst, verwende so viele SinneskanĂ€le wie möglich. Und wenn du wiederholst, dann wiederhole das Gelernte immer ĂŒber mehrere SinneskanĂ€le. Auch hier gibt es eine einfache Regel: Je monotoner dein Lernprozess, desto weniger wirst du dir am Ende merken. Dein Gehirn mag keine Langeweile!


Und das war’s auch schon wieder mit diesem Blogbeitrag. Die Kernaussage: Markiere so wenig wie möglich, fasse alles in eigenen Worten zusammen und verwende beim Lernen und Wiederholen dein gesamtes Arsenal an SinneskanĂ€len! Dann wird sich dein Lernerfolg innerhalb kĂŒrzester Zeit verdoppeln.

Wenn du mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie auch DU in deinem Studium konstant Bestnoten trotz Spaß und Freizeit erzielen kannst, dann lade ich dich herzlich dazu ein, dich zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching anzumelden. 😉

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Beste GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

Folge mir auf Instagram fĂŒr mehr Content!

Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

Der schlechteste Lerntipp der Welt (und warum so viele Studenten ihn befolgen)

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag rĂ€umen wir endlich mit dem schlechtesten (und leider auch einem der hĂ€ufigsten) Lerntipps auf, der schon viele Studenten im Nachhinein zum Verzweifeln gebracht hat.

Falls du schon mindestens 1-2 Semester an deiner UniversitĂ€t studierst, wette ich darauf, dass du diesen Lerntipp bereits von anderen Kommilitonen aufgeschnappt hast. Unter UmstĂ€nden hast du ihn vielleicht sogar leichtsinnig befolgt und anschließend auf die harte Tour lernen mĂŒssen, wozu dieser Lerntipp fĂŒhren kann (hoffentlich nicht).

Lass uns daher direkt in die Tiefe kommen.

Der schlechteste Lerntipp der Welt lautet:


„Fang erst ein paar Tage vorher an und lern nur die Zusammenfassungen, das reicht vollkommen aus!“

Teilen wir diesen beliebten Lerntipp zum besseren VerstÀndnis zunÀchst einmal systematisch in drei Kategorien auf:

  1. „Erst ein paar Tage vorher anfangen“ (zeitliche Komponente),
  2. „nur die Zusammenfassungen lernen“ (inhaltliche Komponente) und
  3. „das reicht vollkommen aus“ (psychische Komponente)

Als nĂ€chstes ziehen wir ein klassisches Alltagsbeispiel aus dem Studium heran: Ein Durchschnittsstudent muss fĂŒr eine bestimmte PrĂŒfung ein Lehrbuch mit 300 Seiten lernen und hat dafĂŒr genau 4 Wochen Zeit.

ZusÀtzlich gehen wir davon aus, dass es im Internet eine kompakte Zusammenfassung gibt, die das Lehrbuch auf insgesamt 50 A4-Seiten in einem Word-Dokument eingrenzt.

Und nun betrachten wir den Durchschnittsstudenten, der genau vor dieser Situation steht: Er hat 4 Wochen Zeit, um fĂŒr die PrĂŒfung zu lernen. Dabei kann er nun zwischen zwei Alternativen wĂ€hlen: Entweder er lernt das Lehrbuch oder die Zusammenfassung. Das Lehrbuch hat 300 Seiten und benötigt mehr Aufwand, weil man den Lernstoff von Grund auf erarbeiten muss. Die Zusammenfassung umfasst hingegen bloß 50 Seiten und benötigt weniger Aufwand, weil die Kernaussagen bereits auf den Punkt gebracht sind. Außerdem glaubt er daran, dass die Zusammenfassung vollkommen ausreicht, weil ihm das von den anderen Kommilitonen so versichert wurde.

Wenn man nun davon ausgeht, dass jeder Student möglichst viel in kurzer Zeit und ohne viel Aufwand erreichen möchte, dann ist die logische Vorgehensweise in dieser Situation folgende: Fang spÀter an (dann musst du weniger tun), lies dir nur die Zusammenfassung durch (dann musst du weniger lernen) und vertrau darauf, dass das vollkommen ausreicht (dann musst du dir weniger Gedanken dazu machen).

Mit anderen Worten: Mach weniger, dann erreichst du mehr. Das ist die Kernessenz dahinter.


Warum dieser Lerntipp in jeder Hinsicht schlecht ist

1) Gehen wir zuerst auf die zeitliche Komponente ein:

Das menschliche Gehirn braucht Zeit, um Informationen ausreichend zu verarbeiten und danach im LangzeitgedĂ€chtnis abspeichern zu können. Je mehr Zeit du deinem Gehirn gibst, desto effektiver kann es die Informationen verarbeiten, die du aufnimmst. Daraus folgt im Umkehrschluss: Je weniger Zeit du fĂŒr die Verarbeitung hast, desto weniger effektiv kannst du die Informationen speichern.

Es ist so, als wĂŒrdest du einen Zug am Bahnhof beobachten, der schnell an dir vorbeizieht. Du hast keine Zeit, um dir all seine Details zu merken, weil die Informationen schnell an dir vorbeisausen, sodass du dich nicht darauf konzentrieren kannst. Du hast sie zwar vielleicht kurz aufgenommen, aber gleich danach wieder vergessen, weil du nicht genug Zeit hattest, um dir alles einzuprĂ€gen.

Genauso ist es auch beim Lernen im Studium. Je weniger du dich mit dem Lernstoff beschĂ€ftigst, desto weniger wirst du ihn verstehen. Die Endabrechnung bekommst du dann meistens bei der entsprechenden PrĂŒfung serviert.

Wer also Zusammenfassungen lernt, um Zeit zu sparen, der spart an der falschen Stelle. Diese Vorgehensweise verunmöglicht deinem Gehirn, die Informationen effektiv im GedÀchtnis abzuspeichern.

Merke dir daher fĂŒr die Zukunft: Effektives Lernen braucht Zeit!

2) Sehen wir uns als nÀchstes die inhaltliche Komponente an:

Zusammenfassungen werden nicht selten von minimalistischen Studenten in Umlauf gebracht, die damit fĂŒr ihre PrĂŒfungen gelernt haben. Wichtig ist, dass man dabei Folgendes versteht: Zusammenfassungen sind immer subjektiv, weil derjenige, der sie erstellt hat, nach seinem BauchgefĂŒhl entschieden hat, was wichtig ist und was nicht. Dabei passieren hĂ€ufig Interpretationsfehler, sodass unwichtige oder falsche Informationen integriert und wichtige bzw. richtige Information exkludiert werden. ZurĂŒck bleibt oftmals eine inhaltlich falsche Zusammenfassung, die nicht alles enthĂ€lt, was fĂŒr die PrĂŒfung relevant ist. Und das kann bei der PrĂŒfung gewaltig ins Auge gehen.

DarĂŒber hinaus sind Zusammenfassungen immer komprimiert, das heißt sie fassen nur das Wesentlichste zusammen (sonst wĂ€ren sie ĂŒberflĂŒssig). Diese wesentlichen Informationen kann man jedoch oftmals nur dann verstehen, wenn man die nötigen Hintergrundinformationen hat. Viele Zusammenfassungen werden nach dem Prinzip „Das ist einfach so“ formuliert. Genaue BegrĂŒndungen, praktische Beispiele und schlĂŒssige Herleitungen mit Quellenangaben fehlen in den allermeisten FĂ€llen. Wenn dann bei der PrĂŒfung die Frage kommt „Warum ist das so? Nennen Sie ein Beispiel!“, bricht das instabile Kartenhaus fĂŒr viele Studenten zusammen.

Wenn du schon einmal eine fremde Zusammenfassung gelernt hast, dann hast du außerdem bestimmt auch die Erfahrung gemacht, dass du vieles davon nicht nachvollziehen konntest, weil es fĂŒr dich keinen Sinn ergab. Logisch, denn eine Zusammenfassung wird meistens so formuliert, dass sie hauptsĂ€chlich fĂŒr den Verfasser einen Sinn ergibt – schließlich hat dieser ursprĂŒnglich damit fĂŒr seine PrĂŒfung gelernt. Daraus folgen automatische VerstĂ€ndnisprobleme fĂŒr fremde Leser, welche plötzlich vor einer fremden Systematik stehen und sich mit einem fremden Schreibstil zurechtfinden mĂŒssen.

Fazit: Wenn du fremde Zusammenfassungen lernst, lernst du das, was ein anderer fĂŒr wichtig hĂ€lt, und begehst mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch dieselben Interpretationsfehler, die der andere begangen hat. Zudem durchdringst du den Lernstoff dadurch nur oberflĂ€chlich und riskierst bei der PrĂŒfung eine Bruchlandung.

FĂŒr die Zukunft gilt daher: Effektives Lernen braucht Tiefgang!

3) Kommen wir zuletzt zur psychischen Komponente:

Wenn du dich darauf verlĂ€sst, dass du mit einer oberflĂ€chlichen und kurzfristigen PrĂŒfungsvorbereitung mehr Erfolge erzielen kannst, als mit einer fundierten und langfristigen PrĂŒfungsvorbereitung, dann begibst du dich automatisch in eine mentale Sackgasse. Das bedeutet: FrĂŒher oder spĂ€ter wirst du damit scheitern.

Damit geht nĂ€mlich das leichtsinnige Mindset einher, dass man nicht viel tun muss, um erfolgreich zu sein – was ein gewaltiger Irrtum ist. Langfristiger und nachhaltiger Erfolg erfordert immer sehr viel Zeit und Energie. Man kann seine Ziele im Studium zwar effizienter (das heißt mit weniger Aufwand) erreichen, aber diese AbkĂŒrzung fĂŒhrt mit Sicherheit nicht ĂŒber Zusammenfassungen, sondern ĂŒber einen strukturierten und fundierten Lernprozess, der von effektiven Lernmethoden und einem entsprechenden Erfolgsmindset begleitet wird.

Doch egal wie du es drehst und wendest: Effektives Lernen erfordert Aufwand!


Warum so viele Studenten auf diesen schlechten Lerntipp reinfallen

Die GrĂŒnde dafĂŒr sind ganz einfach:

Meistens erhĂ€lt man diesen Tipp von Kommilitonen, die sich bereits in einem höheren Semester befinden und dadurch mehr GlaubwĂŒrdigkeit ausstrahlen, weil sie die PrĂŒfungen, die einem noch bevorstehen, bereits hinter sich gebracht haben. Dadurch neigt man dazu, ihnen leichtfertiger zu vertrauen und diesen Lernfehler zu begehen.

Diese Vorgehensweise wird dann noch zusĂ€tzlich bekrĂ€ftigt, wenn mehrere Kommilitonen in der Gruppe damit prahlen, dass sie diese eine PrĂŒfung mit einer guten Note geschafft haben, obwohl sie kaum etwas dafĂŒr gelernt haben. Solche Kommilitonen neigen dann dazu, sich als Experten darzustellen und anderen Studenten Tipps fĂŒr die richtige Vorgehensweise zu geben, damit sie ihre entsprechende Anerkennung bekommen. Zudem spielt hier noch der schĂ€dliche Glaubenssatz „Wenn es mehrere sagen, dann muss es ja wohl stimmen“ mit rein, sodass man der Mehrheit glaubt, ohne deren Aussagen sorgfĂ€ltig zu hinterfragen.

Die Hauptursache fĂŒr diese Vorgehensweise liegt jedoch darin begrĂŒndet, dass der Mensch von Natur aus möglichst faul sein will, um Energie zu sparen – denn die könnte er noch evolutionsbedingt brauchen, um sein Überleben zu sichern. Das bedeutet, dass man immer dann hellhörig wird, wenn man etwas Großes mit kleinem Aufwand erreichen kann. Unsere gesamte Genetik ist darauf programmiert.

Kombiniert man all diese Faktoren, ohne die zugrundeliegenden HintergrĂŒnde zu reflektieren, besteht eine ĂŒberaus hohe Wahrscheinlichkeit, dass man auf genau diesen Lerntipp reinfĂ€llt und dann bei seinen PrĂŒfungen durchfĂ€llt oder schlechte Noten schreibt.


Heißt das, dass Zusammenfassungen per se schlecht sind?

Nein – nicht, wenn du deine eigenen Zusammenfassungen erstellst und lernst.

Denn in diesem Fall lernst du die ursprĂŒnglichen Quellen (z.B. das originale Lehrbuch) und verarbeitest den Lernstoff durch den aktiven Komprimierungsprozess, den du bei der Erstellung deiner Zusammenfassung durchlĂ€ufst. Das liegt daran, dass du selektiv auswĂ€hlen musst, welche Information du aufnimmst, welche du weglĂ€sst und vor allem warum du das tust. Das fĂŒhrt dazu, dass du den Lernstoff wesentlich fundierter erarbeitest und dadurch auch besser verstehst, weil dein Gehirn proaktiv mitarbeiten muss und nicht nur dabei zusieht, wie du fremdes Gedankengut ĂŒbernimmst.

Zudem eignet sich deine eigene Zusammenfassung optimal, um den gesamten Lernstoff am Ende noch einmal im Schnelldurchlauf zu wiederholen, damit die wesentlichen Eckpunkte im LangzeitgedĂ€chtnis abgespeichert werden können und du fĂŒr die anstehende PrĂŒfung bestens gewappnet bist.

Wenn du deine eigenen Zusammenfassungen erstellst und lernst, nutzt du optimal die zeitliche Komponente (eigene Zusammenfassungen brauchen Zeit, weshalb du automatisch frĂŒher anfĂ€ngst), die inhaltliche Komponente (du lernst fundierter und effektiver, weil du alles selbst ausarbeitest) und die psychische Komponente von Zusammenfassungen (du ĂŒbernimmst Eigenverantwortung und stellst dich dem ganzen Lernaufwand und nicht nur einem Bruchteil davon).

Die Kernaussage dieses Beitrags lautet also: Effektives Lernen braucht Zeit, Tiefe und Aufwand. Indem du deine eigenen Zusammenfassungen erstellst, nimmst du dir genau diese Zeit, kommst in die Tiefe und stellst dich auch dem unausweichlichen Aufwand, der erforderlich ist, um gut fĂŒr die jeweilige PrĂŒfung vorbereitet zu sein. Das wiederum wird sich Ă€ußerst positiv auf deinen Notenschnitt im Studium auswirken. Da kannst du dich drauf verlassen. 😉

Und damit sind wir auch schon wieder am Ende dieses Blogbeitrags angelangt. Ich hoffe, dass du beim nÀchsten Mal, wenn du diesen Lerntipp hörst, sofort hellhörig wirst und alle Faktoren genauer hinterfragst.

Wenn du mehr ĂŒber die optimale Vorgehensweise in deinem Studium erfahren möchtest, dann melde dich unbedingt zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching an. Dort lernst du, worauf es wirklich ankommt, wenn du trotz Spaß und Freizeit zu den Gewinnern unter den Akademikern von morgen gehören möchtest! 😊

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Liebe GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊

2 Dinge, die Top-Absolventen anders machen

Hey, hier ist Manuel, der „Top-Absolvent“ und in diesem Beitrag teile ich die 2 wichtigsten Dinge mit dir, die ich zu meiner Zeit als Student von anderen erfolgreichen Top-Absolventen gelernt und anschließend selbst mit vollem Erfolg in meinem Studium angewendet habe.

Zeit ist kostbar. Los geht’s!


1) Top-Absolventen hinterfragen alles und jeden!

Wer ĂŒberdurchschnittliche Studienleistungen erzielen möchte, darf sich nicht an den mentalen Grenzen orientieren, die fĂŒr die meisten Durchschnittsstudenten gelten. Wenn du dein Studium weit ĂŒber dem Durchschnitt abschließen möchtest, musst du ĂŒberdurchschnittlich weit denken – und zwar ĂŒber die ĂŒblichen „Grenzen“ hinaus. Das bedeutet, dass du die Ă€ußeren Faktoren nicht einfach so unerforscht akzeptieren darfst. Sonst ĂŒbernimmst du automatisch das eingeschrĂ€nkte Mindset, dass du nichts an deiner Situation verĂ€ndern kannst.

Damals in meinem Studium gab es einige „HorrorprĂŒfungen“. Einige meiner Kommilitonen konnten damit mental nicht umgehen und sagten SĂ€tze wie „Ich verstehe dieses Fach einfach nicht, egal wie viel ich lerne“ oder „Das ist hoffnungslos, den 1. Antritt setze ich sicher in den Sand“.

In dem Moment, in dem sie diese Worte aussprachen, haben sie sich ihren eigenen Sarg gezimmert. Wer laut ausspricht, dass er etwas nicht versteht (egal wie viel er lernt), hat indirekt akzeptiert, dass er die FĂ€higkeit, etwas Komplexes zu verstehen, nicht besitzt. Dasselbe gilt fĂŒr jemanden, der eine solche Situation als hoffnungslos betrachtet. Wer so denkt, akzeptiert Grenzen, die in Wahrheit gar nicht existieren. Damit ist das Spiel bereits vorbei, noch ehe es ĂŒberhaupt begonnen hat.

Top-Absolventen wissen: Die einzigen Grenzen, die der Mensch hat, sind die naturwissenschaftlichen Gesetze. Alle anderen Grenzen sind Illusionen eines limitierten Mindsets.

Aus diesem Grund hinterfragen Top-Absolventen die Ă€ußeren Gegebenheiten stets sorgfĂ€ltig und gezielt, um sĂ€mtliche Antworten zu finden, die sie brauchen:

„Warum sagen alle, dass das eine HorrorprĂŒfung ist?“ – Weil sie mit den hohen Anforderungen des PrĂŒfers nicht umgehen können.

„Warum können sie mit den hohen Anforderungen des PrĂŒfers nicht umgehen?“ – Weil ihnen die nötige Selbstsicherheit fehlt.

„Wie kann ICH mir diese Selbstsicherheit aneignen?“ – Indem ich die konkrete PrĂŒfungssituation im Vorhinein ĂŒbe, mich auf den PrĂŒfer einstelle und den Lernstoff optimal beherrsche.

„Wie kann ich die PrĂŒfungssituation im Vorhinein ĂŒben, mich auf den PrĂŒfer einstellen und den Lernstoff optimal beherrschen?“ – Indem ich sĂ€mtliche Altklausuren, die ich finde, selbststĂ€ndig und ohne Hilfsmittel löse. Oder indem ich bei einer mĂŒndlichen PrĂŒfungssituation sĂ€mtliche Altfragen, die ich finde, perfekt auswendig lerne. Zudem kann ich andere Studenten ĂŒber ihre Erfahrungen mit diesem PrĂŒfer ausfragen. Und ich kann mich in eine Vorlesung oder einen Kurs reinsetzen, um mir einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Außerdem kann ich an meinen Lernmethoden feilen, mein Zeitmanagement optimieren, mir klare Ziele setzen und meine Selbstdisziplin trainieren.

SpĂŒrst du den gewaltigen Unterschied in der Persönlichkeit? Durchschnittsstudenten akzeptieren Grenzen, die gar nicht existieren, wĂ€hrend Top-Absolventen alles Ă€ndern, was auch nur ansatzweise in ihrer Macht steht. Ganz einfach deshalb, weil sie EINEN Schritt weitergegangen sind und alles hinterfragt haben.

Denk daran: Wer alles hinterfragt, wird irgendwann sĂ€mtliche Antworten finden, die er braucht. Wer hingegen glaubt, die Antworten bereits zu kennen, ohne sie vorher hinterfragt zu haben, wird fĂŒr immer auf der Suche sein – und dennoch nie die richtige Antwort finden.

Kurz gefasst:

Durchschnittsstudenten denken so –> ( ! ).

Top-Absolventen denken so –> ( ? ).

Sehen wir uns noch den zweiten Unterschied an.


2) Top-Absolventen suchen proaktiv nach Hilfe, um voranzukommen!

Es gibt genau 2 Wege, um im Leben voranzukommen:

Entweder du gehst deinen Weg komplett alleine und erarbeitest dir die Lösungen fĂŒr all deine Probleme von Null auf selbst. Oder du gehst deinen Weg mit fremder UnterstĂŒtzung und ĂŒbernimmst die Lösungen von jemand anderem, der all deine Probleme bereits gelöst hat.

Ersteres kostet dich viel Zeit, Energie und oftmals auch den letzten Nerv. Zweiteres kostet dich in den meisten FĂ€llen lediglich etwas Geld und den eigenen Stolz, den du ablegen mĂŒsstest, damit du um Hilfe bitten kannst.

Das wiederum fĂŒhrt mich zum vermutlich grĂ¶ĂŸten Unterschied zwischen Durchschnittsstudenten und Top-Absolventen: WĂ€hrend erstere EinzelgĂ€nger sind, die alles im Alleingang schaffen wollen, sind letztere geborene Teamplayer, die eine AbkĂŒrzung nach der anderen nehmen, weil sie sich den Weg von jemand anderem ansagen lassen, der ihn schon erfolgreich zuvor gegangen ist.

Als ich damals noch studierte, hatte ich keinen Plan, wie man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt. Deshalb habe ich einen externen Schreibworkshop belegt. Kosten: 100 €. Danach hatte ich nie wieder Schwierigkeiten damit, Bestnoten bei meinen Hausarbeiten zu kassieren.

Als ich meine Abschlussarbeit verfassen musste, hatte ich keinen Plan, wie ich zitieren musste. Deshalb habe ich eine professionelle Zitierberatung in Anspruch genommen, bei der mir sĂ€mtliche Zitiermuster, die fĂŒr mein Themengebiet relevant waren, in ausgedruckter Form zusammengestellt und ausgehĂ€ndigt wurden. Kosten: 60 €. Im Anschluss habe ich die Zitate einfach nur noch von diesen Mustern abgeschrieben und mir unglaublich viele Stunden an Arbeit erspart. Und obendrauf wurde meine Abschlussarbeit auch noch mit einem glatten 1er benotet!

WĂ€hrend meiner Studienzeit habe ich insgesamt 5 Berufspraktika gemacht und 6 Bewerbungen geschrieben. Die erste Bewerbung war ein Misserfolg. Wenn ich sie mir heute ansehe, bekomme ich sogar FremdschamgefĂŒhle. Ich habe einfach das erstbeste Muster aus dem Internet genommen, leicht abgeĂ€ndert und meinen Namen daruntergesetzt – in Hoffnung, dass das niemand merkt. Was ich erst im RĂŒckblick realisiert habe: Personalchefs haben in ihrem Leben schon mehr als 1000 Bewerbungen gelesen und kennen sĂ€mtliche Muster und Floskeln aus dem Internet auswendig. Nachdem ich dann zwei Bewerbungsseminare besucht habe, waren alle Bewerbungen, die ich spĂ€ter ausgesendet habe, ein voller Erfolg. Kosten? Gratis – die Seminare wurden von der Uni einfach so angeboten.

Und genauso war es auch auf allen anderen Gebieten, die im Studium essenziell sind: Mindset & Gewohnheiten, Zielsetzung & Fokus, Zeitmanagement & Selbstorganisation, Lernmethoden & PrĂŒfungsvorbereitung, Kommunikation & TeamfĂ€higkeit – in all diesen Bereichen habe ich mir Hilfe geholt. In Form von SachbĂŒchern, Podcasts, Videos, Seminaren, Online-Kursen, anderen Menschen und sogar Ausbildungen.

Es hat mich mehr als 10.000 Stunden und 20.000 € gekostet, um mir das Wissen und die FĂ€higkeiten anzueignen, die mich im Laufe meines Studiums zum akademischen Durchbruch gefĂŒhrt haben. Vieles von diesem Wissen habe ich in meinem kostenlosen E-Mail-Coaching fĂŒr dich verpackt.

Wenn du also auch schnellstmöglich in deinem Studium vorankommen möchtest, dann kann ich dir nur Folgendes ans Herz legen: Suche proaktiv nach Hilfe, anstatt alle Probleme im Alleingang lösen zu wollen – nicht nur im Studium, sondern in allen Lebensbereichen!


Das wars auch schon wieder mit diesem Blogbeitrag.

Diese 2 Dinge haben mich und tausende andere Studenten vor mir zu Top-Absolventen gemacht: a) Alles Mögliche hinterfragen und b) bei Problemen immer nach Lösungen suchen, die bereits existieren, um Zeit & Energie zu sparen.

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Das hat schon jemand vor dir getan. Denk daran, wenn du das nĂ€chste Mal wieder an deinem eigenen Rad bastelst. 😉

Wenn du mehr darĂŒber erfahren möchtest, wie auch DU in deinem Studium konstant Bestnoten trotz Spaß und Freizeit erzielen kannst, dann melde dich einfach zu meinem kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Coaching an! Ich freue mich, wenn du dabei bist. 😊

In diesem Sinne: Studier‘ nicht hart, studiere smart!

Liebe GrĂŒĂŸe,

Manuel, der „Top-Absolvent“

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche aus Erfahrung und Erfahrungen können je nach Studienrichtung und Berufsbranche variieren. Die Inhalte, die ich in meinen BlogbeitrĂ€gen mit dir teile, können daher niemals einen Anspruch auf AllgemeingĂŒltigkeit haben. Ich bin dennoch stets bemĂŒht, sie so allgemein und abstrakt wie möglich zu halten. Vielen Dank fĂŒr dein VerstĂ€ndnis. Ich wĂŒnsche dir noch einen erfolgreichen Tag! 😊